Vor jedem Barcamp die gleiche Frage – Was für eine Session könnte ich halten?

Liebe Lesende,

Seit ich letztes Jahr Gefallen an den Barcamps gefunden habe (lest dazu meinen Beitrag vom Barcamp Bodensee 2014 ), besuchte ich nun schon Einige von ihnen. Und da diese immer auf das Mitmachen der einzelnen Personen angewiesen sind, stellt sich mir jedes Mal die gleiche Frage: „Was für eine Session könnte ich halten?“. Ich hab eigentlich regelrecht schon ein schlechtes Gewissen wenn ich im Raum sitze und das Gefühl habe ausser dem „mit-anpacken“ keinen Beitrag leisten zu können. Dieses Jahr auf dem Barcamp Bodensee hat mich Thomas Gemperle davon überzeugt (um nicht zu sagen „überredet“) mit ihm zusammen eine Session über das Ironblogging zu halten. Und es tat auch tatsächlich nicht weh! Ob es auch Alleine nicht weh tut, weiss ich allerdings nicht😉 Jedoch überlege ich immer und immer wieder vor einem Barcamp, und es fällt mir kein Thema ein, das ich in einer Session behandeln könnte. Ich kenne mich in keinem Gebiet so gut aus, als dass jemand von meiner Erfahrung und meinem Wissen profitieren könnte. Und ich wüsste nicht über was ich mit Anderen diskutieren könnte, was vielleicht von Interesse sein könnte. Und auch während ich den Beitrag schreibe fühle ich mich eher ratlos. Es scheint, als bleibt mir auch beim Barcamp Stuttgart nichts anderes übrig als mich nur in die Helferlisten einzutragen und so meinen kleinen Beitrag zu leisten. Aber das ist immerhin besser als Nichts.

 

Eure

@kischtrine

Gedanken zur Familiengeschichte zur Kriegs- und Nachkriegszeit

Liebe Lesende,

Nachdem ich kurz bei einer Fernsehsendung über den 2. Weltkrieg rein geschaut hatte, tat sich mal wieder ein Thema bei mir auf, das mich in den letzten Jahren immer wieder beschäftigt: Wie getreu waren meine Großeltern zur Nazi-Zeit? Über das Thema wurde nie wirklich gesprochen und ich muss sagen, dass ich bei meiner Großmutter auch nie richtig nachgefragt hatte. Sie machte deutlich, dass sie gegen den Krieg war, sie erzählte beschämt immer wieder darüber wie sie sich fühlte, wenn sie auf jüdische Gefangene traf. Ich wagte es aber nie genauer nachzufragen. Ihr Hauptthema so schien es mir, war sowieso die Zeit nach dem Krieg. Was ich auch irgendwie nachvollziehen kann. Man sieht doch sehr ungerne auch den Gesamtkontext wenn man selbst ein schwieriges Leben hatte. Und eine Aufarbeitung fand glaube ich bei Vielen nicht statt. Vor allem nicht, wenn die Kinder in den 60er Jahren nicht anfingen Fragen zu stellen.

Meine Oma lebte im Leitmeritz, das heute in Tschechien liegt, und war Sudetendeutsche, die nach dem Krieg flüchten musste. Sie war 24 Jahre alt, meine Mutter war ca. 3, ihr Mann war vermisst gemeldet und von einem Tag auf den Anderen musste sie ihre Heimat verlassen. Sie war Schneiderin, fand somit zum Glück immer wieder Arbeit und schaffte es so meine Mutter und sich durch zu bringen. Sie erzählte davon, dass sie fast die gesamte Flucht zu Fuß zurück legte, dass die Kinder aber immer wieder auf Lastwagen gehoben wurden und sie nie wusste, ob sie ihr Kind am vereinbarten Punkt wieder in die Arme schließen könnte. Das muss wirklich schrecklich gewesen sein. Über die Flucht hat sie immer wieder erzählt und auch über die Zeit als sie anfing sich wieder ein neues Leben aufzubauen als sie dann schliesslich in Österreich gelandet war und einen neuen Mann kennengelernt hatte. Meinen Stief-Opa, den ich noch kennenlernen konnte.

Über meinen leiblichen Großvater erzählte sie sehr wenig. Erst in den letzten Jahren vor ihrem Tod, war er doch immer mal wieder Gesprächsthema. So erfuhr ich, dass er wohl Schriftsetzer war und wohl auch viel in Berlin. Meiner Mutter erzählte sie mal als ich nicht anwesend war, dass er wohl ein rechter Frauenheld war und sie damals überglücklich, dass er sie erwählt hatte. Was er allerdings so alles trieb, als meine Oma nicht dabei war, das ließ sich aus den Erzählungen nur erahnen. Mir gegenüber klang es immer so als sei sie glücklich gewesen, wenn sie ihn mal bei sich haben konnte. Irgendwann erfuhr ich, dass meine Mutter wohl nach einer Schauspielerin benannt wurde, die meinem Opa in den 40er Jahren sehr gefiel. Eine kurze Internetrecherche zeigt mir, dass es sich wohl um eine Schauspielerin handelt, die in NS-Propagandafilmen mitspielte und nach dem Krieg wohl keinen Fuß mehr auf die Film-oder Theaterbühne bekam. Das machte mich schon etwas stutzig, ehrlich gesagt. Vielleicht war es aber auch einfach der Zeit geschuldet und dass sie wohl sehr attraktiv war. Ich erinnere mich jedoch auch an Erzählungen meiner Oma, dass mein Großvater sie immer in Verstecke zog, wenn er in Uniform war und sie hörten, dass eine Gruppe Gefangener aus Theresienstadt auf sie zu kamen. Sie erzählte, dass man das sehr häufig auf Grund der Holzschuhe schon sehr früh hören konnte. Angeblich sei es ihm unangenehm gewesen auf die Gefangenen zu treffen, da sie sie sonst wohl hätten vor ihm verneigen müssen oder Ähnliches, genau weiss ich das leider nicht mehr. Da ich mich zu wenig damit auskenne, stellt sich mir dann aber schon die Frage, welchen Rang mein Opa denn in der Wehrmacht inne hatte.

Vor einigen Jahren habe ich „Die Wohnung“ im Kino geschaut. Ein Film über die Familiengeschichte einer jüdischen Familie. Die Oma, die zur NS-Zeit nach Israel flüchtete, ist verstorben und die Familie bzw. der Enkel beschäftigt sich daraufhin beim Ausräumen der Wohnung mehr mit dem Leben der Großeltern vor der Zeit in Israel. Er findet heraus, dass seine Großeltern auch nach dem Krieg noch freundschaftlichen Kontakt zu einem Ehepaar hielten, dessen Mann wohl eine große Rolle in der Planung des Holocaust spielte. Er forschte dazu in der Familie und nahm auch Kontakt zu der befreundeten Familie in Deutschland auf. Ich fand den Film sehr spannend und es war interessant zu beobachten wie viele kleine Mosaikstücke, die er in der Wohnung fand sich  mit Hintergrund-Infos immer mehr zusammen fügten und ein Bild ergaben. Ich kann den Film sehr empfehlen.

Natürlich gehe ich nicht davon aus, dass hinter meiner Familie auch so eine spektakuläre Geschichte steht, aber dennoch würde ich nun doch gerne mehr darüber wissen. Meine Mutter kann ich dazu leider nicht befragen.

Es kommt bei mir immer wieder die Frage auf, ob meine Oma Dinge verheimlichte, ob sie vielleicht selbst nicht so genau wusste, was ihr Mann genau trieb? Welche Rolle spielte auch meine Oma in der NS-Zeit? Darüber würde ich echt gerne mehr erfahren. Vielleicht muss ich mal die Fotoalben durchstöbern, eventuell erhalte ich ja dann mehr Infos dazu.

Gibt es bei Euch auch solche Geschichten in der Familie? Stellt ihr Euch auch immer wieder Fragen dazu? Habt ihr mit Euren Eltern oder Großeltern darüber gesprochen? Das würde mich sehr interessieren.

 

Eure

@kischtrine

Alternde Eltern

Liebe Lesende,

Ich bin das 4. von vier Kindern, mit großem Abstand zu meiner nächsten Schwester. Das heisst, dass meine Mutter inzwischen schon über 70 ist. Ich hielt sie lange für junggeblieben, flexibel und fit, bis sie in den letzten Jahren tatsächlich sowohl körperlich als auch geistig immer ein bisschen mehr abbaute. Es ist jetzt nicht so, dass sie gravierende Krankheiten hätte, aber man merkt einfach: Schnelleres gehen, wird beschwerlich, sie traut sich Vieles nicht mehr zu, hier und da ein Zipperlein und in Vielen Dingen wird sie sehr schnell sehr unsicher.

In den letzten beiden Jahren begleitete ich sie nun bei 2 Städtereisen, weil sie es sich alleine auch nicht mehr zutraute und eine Freundin diese Reisen nicht interessierten. Wir waren in Berlin wo meine Mutter zuletzt in den 70er Jahren war. Sie wollte Berlin noch einmal sehen solange sie noch einigermaßen fit ist. Und sie war noch nie in Hamburg, sodass ich vor wenigen Wochen mit ihr nach Hamburg fuhr. Beide Male mit einer organisierten Busreise. Ich  muss sagen, das ist eigentlich gar nicht mein Reisestil, aber es war durchaus interessant da beide Male richtig gute Stadtführungen geboten waren. Ich habe beide Reisen nicht bereut, auch wenn es wirklich ein ständiges Kümmern und Sorgen beinhaltete. Sie stolpert häufig (jetzt wisst ihr, woher ich das habe :-D) und so musste ich immer wieder schauen, kommt sie zurecht, muss ich sie stützen, begleiten usw. Und natürlich passierten auch die einen oder anderen kleineren Unfälle. Sie selbst ärgerte sich oft darüber und ich denke sie hat immer wieder schlechte Gedanken weil einfach nicht mehr alles so klappt wie es noch vor wenigen Jahren war.

Wir haben von beiden Städten hauptsächlich das gesehen was wir mit den Stadtführungen angefahren haben. Ausserhalb der Touren haben wir gemeinsam recht wenig gemacht. Bei freier Zeit ging sie zurück ins Hotel und ließ mir meine Freiheiten, was aber eher begrenzte Zeit war. Für sie war es glaube ich vor allem wichtig das Gefühl zu haben mich nicht von irgendwas ab zu halten oder mich zu hindern. Sie wusste ich war schon mehrere Male sowohl in Hamburg als auch in Berlin. Ich habe das Meiste was ich sehen will auch schon gesehen, sodass ich diese Reisen tatsächlich so begleiten konnte ohne einen Druck auf sie auszüben, dass ich dieses oder jenes noch sehen wollte. Ich habe auch versucht das zu vermitteln, weil ich merke, dass sie selbst immer wieder an ihre Grenzen stieß und sie vielleicht sogar das Gefühl hatte zur Last zu fallen. Vor allem wenn die Gruppe mal auf sie wartete z.B. Wobei ich das Gefühl hatte, dass diese wirklich beide Male großes Verständnis hatten.

Bei der Hamburg-Reise war nun ein Ehepaar dabei, das gerade mal 2 Jahre jünger ist als meine Mutter, was ich erst sehr spät erfuhr. Ich hätte sie höchsten auf 60 geschätzt. Und als sie mir erzählten, dass sie im letzten Jahr noch eine Wanderreise auf Elba gemacht hatten und nur einen Tag wegen Knieschmerzen ausgesetzt hatten, wurde mir noch einmal deutlich wie sehr meine Mutter in den letzten Jahren gealtert ist. Und das machte mich schon sehr nachdenklich. Es beschäftigt mich nun auch noch 3 Wochen später immer wieder einmal in Gedanken. Und man denkt auch immer wieder darüber nach wie lange das nun noch gehen wird, auch mit dem alleine Leben, der Gesundheit usw….

Nachdenklich…

 

Eure

@kischtrine

Klamotten, Schuhe und Ich – Ein Alptraum

Liebe Lesende,

Heute soll die Wende dieses Blogs eingeläutet werden. Daher gibt es einen etwas persönlicheren Beitrag.

Seit Jahren schon und verstärkt in den letzten Monaten stelle ich mir immer wieder die Frage wie ich wohl auf Andere wirke. Und ich merke immer wieder, dass das Bild, das ich von mir habe, extrem von dem abweicht das Andere von mir haben. So ist es immer wieder extrem schwierig für mich die richtigen Klamotten zu finden. Als Jugendliche war ich eher ein Junge, habe mich auch dementsprechend angezogen und meine Haare waren nie länger als 7 cm. Zeige ich heute Fotos aus dieser Zeit werde ich für meinen Bruder gehalten. Und ehrlich gesagt kleinere Schlägereien hab ich erst eingestellt, als die Jungs aus  meiner Klasse größer und stärker wurden als ich. Die burschikose Art hielt bis zur 9. oder 10. Klasse, dann fing ich an mich ein bisschen anders zu kleiden, blieb aber bei der eher burschikos-sportlichen Art und Weise. In den letzten 10 Jahren hat sich vieles geändert, meine Haare sind lang, meine Figur hat sich natürlich auch etwas gewandelt und ich versuche mich auch ein bisschen weiblicher anzuziehen, jedoch gilt es für mich immer nichts zu Enges zu tragen, da ich doch Einiges kaschieren muss. Ich habe mich immer gewehrt einen Rock zu kaufen da ich immer der Meinung war, dass das nicht ich bin, und ich fühle mich auch nach wie vor darin unwohl. Ich habe nun zwar 1 oder 2 Röcke im Schrank, habe diese aber bislang je nur einmal getragen. Irgendwie habe ich immer das Gefühl, dass es nicht zu mir passt. Obwohl ich beide Male Komplimente geerntet habe. Auch vor anderen Klamotten, die in irgend einer Weise „zu weiblich“ sein könnten schrecke ich zurück. In meinem Kopf scheine ich immer noch der burschikose Teenie zu sein, der nun mal eher wie ein Junge aussieht und weniger wie eine Frau. Und das ist auch nicht aus meinem Kopf zu kriegen.

Neben den Klamotten habe ich auch ein riesen Problem mit Schuhen. Zum Einen habe ich mir sogar in Turnschuhen schon mehrfach die Bänder überdehnt, oder sogar angerissen und ich falle mehrmals im Jahr einfach hin. Wie das genau geht, kann ich Euch nicht sagen, aber es passiert in den unmöglichsten Situationen (meine beste Freundin könnte Euch Geschichten erzählen!!). Zum Anderen habe ich eine Fehlstellung der Füße, sodass ich bei den falschen Schuhen schlimmstenfalls nach wenigen Metern Krämpfen in den Füßen bekomme, die den Tag sehr lange werden lassen könnten. Die Frau aus dem Orthopädieschuhaus empfahl mir neben Einlagen bestimmte Schuhe, die mir tatsächlich halfen die Tage ohne Krämpfe zu überstehen, gleichzeitig sind das fast ausschliesslich Turn- oder Trekkingschuhe, sodass das meine Weiblichkeit nicht wirklich unterstreicht.  Zusätzlich sagte man mir mehrfach, dass ich irgendwie männlich gehe, sodass ich mich schon recht trampelig fühle. Verbunden mit dem „das passt nicht zu mir“ stehe ich regelmäßig recht verzeifelt in den Schuhhäusern und lande regelmäßig in der Männerabteilung und nehme mir von dort irgendwelche Schuhe mit, die nicht zu schlimm aussehen, und bequem sind. Häufig Turnschuhe oder Sneakers. Ich traue mich da nicht an irgendwelche Frauenschuhe ran. Wie ihr seht ich habe wohl regelrecht kein Gefühl für Mode, die zu mir passt, und das ärgert mich in gewissem Maße. Ich zieh halt an was im Schrank ist, und der Schrank wird 2-3 Mal im Jahr mit neuen (unspektakulären) Klamotten ausm Online-Shop bestückt, da ich in Läden sowieso nicht zu gehen brauche. Zumal ich diese Shopperei regelrecht nervig und anstrengend finde.

Meine besten Freundinnen und ich hatten vor einigen Jahren schon einmal die Idee eine Farb- und Stilberatung in Anspruch zu nehmen, am besten in der Gruppe, das bringt bestimmt auch sehr viel Spaß. Einer Freundin haben wir nun die Teilnahme an so einer Beratung geschenkt und sobald wir einen Termin gefunden haben, werden wir uns zu sechst der Beraterin stellen und ich bin sehr gespannt was dabei raus kommt. Ich bin gespannt, ob da auch die Barriere, die in meinem Kopf herrscht etwas gelöst werden kann und ich Anregungen bekomme, die mich in einer Veränderung bestärken.

So, das war nun dieser persönlichere Beitrag und ich muss sagen, dass es mir sehr schwer fiel ihn zu schreiben. Aber ich hab nun bestimmt öfters die Möglichkeit mich darin zu üben.

 

Eure

 

@kischtrine

Neuanfang

Liebe Lesende,

Eine Woche kein Beitrag, und zuvor habe ich mir schon Gedanken gemacht, wie es mit dem Blog weiter gehen soll. In der letzten Woche und auch schon in den letzten Monaten sind einige Dinge passiert oder mir aufgefallen, die ich nun gerne verbloggen würde, die jedoch gar nichts mit dem Thema Essen zu tun haben. Es scheint als ändert sich nicht nur in meinem Leben Vieles sondern wohl auch hier🙂

Wie ich schon vor einigen Wochen ankündigte, überlege ich mir das Blog für weitere Themen zu öffnen. Für das Leben zu öffnen. Denn Essen und Süßigkeiten sind nur ein Teil davon und auch nur ein Teil meines Lebens wie ihr Euch denken könnt.

Ich merkte einfach, dass Essen nicht genügend her gibt um jede Woche einen Blogpost zu schreiben. Und als Ironblogger muss man jede Woche etwas schreiben! Ich habe doch einen gewissen Anspruch an mich selbst und möchte nicht nur irgendetwas schreiben nur um geschrieben zu haben.

Daher werde ich in den nächsten Tagen das Blog etwas umstellen, umformulieren und kleine Änderungen vornehmen, im Rahmen meiner „keine programmierkenntnishabenden“ Möglichkeiten.🙂

So, dann hoffe ich ich kann Euch in Zukunft auch mit meinen anderen Blogbeiträgen erfreuen. Und Essen ist ja nicht außen vor.

Eure

@kischtrine

Lieblings-Nussecken

Liebe Lesende,

Heute möchte ich Euch ein Nussecken-Rezept vorstellen, das meine Mutter macht seit ich denken kann. Und ich liebe sie (also die Nussecken). Zum Glück gibt es die nicht so oft😀 Wegen der Nussecken gab es sogar schon ein Wettrennen um die letzten Stücke, damals als ich noch jung war🙂

Aber da ich Euch ja gerne mag, verrate ich Euch nun das Rezept in aller Öffentlichkeit.

 

Ihr braucht für ein Backblech:

Für den Teig:

300 g Mehl

100 g Zucker

1 Teelöffel Backpulver

1 Päckchen Vanillezucker

2 Eier

125 g weiche Butter

Für den Nussbelag:

200 g Butter

200g Zucker

5 EL Rum oder Wasser

200g Kokosraspel

200g Gemahlene Haselnüsse

1 Päckchen Vanillezucker

5 EL Marmelade (vorzugsweise Pfirsich oder Aprikose)

200g Kuvertüre/Schokolade

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Die Butter nehmt ihr am Besten einige Zeit vorher aus dem Kühlschrank, damit sie gut knetbar ist. Ich nehme meist nur 70g Zucker und finde es noch süß genug. Alle Zutaten in eine Schüssel geben und am Besten von Hand einen Mürbteig daraus kneten, der nicht mehr klebrig ist. Wenn er noch klebrig sein sollte, etwas Mehl dazu geben. Bis die Nussmasse fertig ist, in den Kühlschrank legen.

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Für die Nussmasse, die Butter in einem Topf schmelzen, Zucker (auch hier reicht weniger Zucker für meinen Geschmack. Ich nehme meistens nur 150 g), Vanillezucker und 5 EL Wasser/Rum dazu geben und aufkochen lassen. Dabei immer umrühren. Kokosraspel und Haselnüsse dazu geben, gut vermengen. Dann abkühlen lassen.

Den Backofen auf 180 °C vorheizen.

Den Mürbteig auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech ausrollen. Marmelade darauf geben und die Nussmasse darauf verteilen.

Dann das Ganze in den Backofen geben, und je nach Backofen 20-30 Min. backen, bis die Nussmasse braun wird. Die Masse dunkelt oft noch ein bisschen nach.  Dann gut abkühlen lassen.

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Dann die Platte in Quadrate, und diese dann diagonal zu Dreiecken schneiden. Mit dem Schneiden auf jeden Fall warten bis es ganz kalt ist, da sonst die Nussmasse gerne vom Teig bröckelt.

Zum Schluss Schokolade/Kuvertüre auf die Ecken geben. Feddisch :)  (Ich mach die Nussecken erst morgen fertig, daher noch keine Fotos der fertigen Nussecken. Die werden aber nachgeliefert!)

Lasst sie Euch schmecken.

Eure

@kischtrine

KitKat Chunky -Peanut Butter

Liebe Lesende,

Heute möchte ich gerne KitKat Chunky Peanut Butter aus Deutschland und England vergleichen. Die @lightblue100 hat mir ein paar leckere Dinge aus England mitgebracht. Unter anderem KitKat mit Erdnuss Butter. Ich liebe ja die Kombi von Schokolade und Erdnuss sehr, sodass ich mich natürlich riesig gefreut habe🙂 Vielen Dank nochmal an dieser Stelle🙂

Es gibt inzwischen diese Kombi auch in Deutschland, sodass ich es zum Anlass nehme die beiden Produkte zu vergleichen.  Rein äusserlich sind sie schon sehr unterschiedlich gestaltet und mir persönlich gefällt die Aufmachung des englischen Produkts (unten) besser als des deutschen.

kitkat

Der Riegel selbst sieht äusserlich identisch aus. Ein Riegel aus England hat ganze 1kcal mehr als der aus Deutschland! Die Zusammensetzung lt. Zutatenliste unterscheidet sich jedoch nur unwesentlich voneinander. In beiden 19% Erdnusscreme und 60 % Schokolade.

Beim Aufschneiden des Riegels fiel mir zuerst gar nicht auf, dass die Creme des englischen Kitkats (rechts) zwischen den Waffeln wesentlich heller ist als die des deutschen Kitkats. Das macht wohl dann auch den Geschmacksunterschied aus. Das deutsche Kitkat empfinde ich als ein bisschen weniger süß, was mir persönlich auch besser schmeckt. Die Erdnussbutter Creme oben ist auch bei beiden leicht salzig was ich persönlich super finde.

kitkat (2)

Ich kann also sagen, dass ich die Erdnussbutter Kitkats sehr mag, aber mehr als ein Halbes schafft man kaum, da die extrem stopfen. Aber so hat man länger was davon, ist ja auch gut😀

Lasst’s Euch schmecken.

Eure

@kischtrine