Ein Einschulungskuchen

Zu Familienfeiern, Geburtstagen oder Ähnlichem backe ich gerne Kuchen oder Torten.

Dieses Jahr konnte ich meiner Patentochter leider keinen Kuchen zum Geburtstag backen, daher nutzte ich die Gelegenheit ihr eine kleine Freude zur Einschulung zu bereiten. Da ich kaum Zeit hatte musste es ein schnelles Rezept sein. Dieses habe ich auf chefkoch.de gefunden und habe es aber ein bisschen abgewandelt.

 

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Das Rezept zu meiner leicht abgewandelten Variante sieht so aus:

Zutaten

5 Eier (getrennt)

1 Prise Salz

150 g Zucker

2 Pck. Vanillezucker

200 g geschmacksneutrales Öl

200 g Saure Sahne

360 g Mehl

1 Pck. Backpulver

100 g (Aprikosen-) Marmelade

Zum Verzieren

250 g Kuvertüre (weiss)

50 g Butter

200 g Marzipan

Puderzucker nach Bedarf

Lebensmittelfarbe

 

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Da der Kuchen recht schnell zusammen gerührt ist am Besten gleich den Backofen bei 175° C vorheizen. Ich habe Backpapier in meiner Springform genutzt, jedoch kann man sie natürlich auch ausfetten und mehlen.

Dann das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Am Besten geht das meiner Meinung nach in einem hohen Gefäß. Bei 5 Eiweißen habe ich auch nicht alle auf einmal steif geschlagen, sonst hätte das nicht in die Schüssel gepasst. Wenn ich das Gefühl habe der Schnee ist fertig, mache ich immer den „Kopfüber-Test“ um sicher zu sein, dass der Eischnee fest genug ist. Dabei aber Vorsicht walten lassen 🙂

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Danach den Zucker, den Vanillezucker, das Öl, die saure Sahne, das Mehl und das Backpulver zu einem geschmeidigen Teig verrühren und den Eischnee vorsichtig unterheben.

Dann füllt ihr den Teig in die Springform ein und gebt ihn für ca. 50 Min. in den Backofen.

Je nach Backofen vielleicht schon mal 10 Minuten vorher ins Backrohr schauen und die Stäbchenprobe machen. Wenn der Kuchen durch ist, 10 Minuten in der Springform auskühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter stürzen und erkalten lassen.

 

Wenn der Kuchen abgekühlt ist, einmal horizontal in der Mitte durchschneiden. Ich schneide dazu immer nur den Rand an, nehme dann einen etwas dickeren Faden fädle ihn in den Schnitt rundum, nehme die Enden über kreuz und ziehe daran. So wird der Kuchen relativ gleichmäßig geteilt. Dann eine Hälfte mit Marmelade bestreichen und den Kuchen wieder zusammen setzen.

Ich habe den Kuchen dann mit Kuvertüre und Marzipan verziert. Ich hatte vergessen der Kuvertüre Butter unter zu rühren, daher war es schwierig den Kuchen zu zerschneiden ohne, dass alles in Stücke krümelte.  Daher lasst ihr die Kuvertüre am Besten zusammen mit der Butter im Wasserbad schmelzen. Das macht die Kuvertüre weicher und es geht besser zu schneiden. Dann den Kuchen damit bestreichen. Mit der weissen Kuvertüre habe ich 2 Schichten gemacht, da sonst der Kuchenteig zu sehr durchgescheint hätte.

 

Danach habe ich noch Marzipan genommen und mit Lebensmittelfarben eingefärbt. Zur Verarbeitung des Marzipans ist es wichtig mit sauberen Unterlagen und Messern usw. zu arbeiten, dann klebt es auch nicht so an. Zum Kneten hab ich ne Silikonunterlage genommen, hat super funktioniert. Wenn ihr das nicht habt, könnt ihr auch Frischhalte- oder Alufolie um ein Brett wickeln, das geht auch recht gut. Um dem Kleben an den Händen entgegen zu wirken könnt ihr auch Puderzucker nehmen und diesen einkneten.

 

Das Rezept fand ich super lecker und saftig. Der Kuchen wird recht hoch und wäre daher sogar als Tortenboden geeignet und könnte sogar in 3 Teile geschnitten werden. Das Tolle daran war auch, dass er nach 3 Tagen immer noch sehr gut und recht frisch geschmeckt hat.

Das originale Rezept ist mir 200 g Zucker, und obwohl ich selbst schon weniger Zucker genommen hatte, war es mir in Verbindung mit der Marmelade zu süß, daher die Reduktion in meiner Variante.

Dank der Verzierung habe ich leuchtende Kinderaugen geerntet, da ist man doch manchmal auch ganz gerne Patentante 🙂

 

Das Original-Rezept für den „Heller saure Sahne-Kuchen“ findet ihr hier

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Sommerlicher Nudelsalat

Nachdem es letzte Woche einen kleinen Krimi zu lesen gab, möchte ich heute wieder was Foodiges schreiben.

Ich habe das Rezept vor einigen Jahren bei chefkoch.de gefunden, als ich nach einem Nudelsalat suchte, der nicht so schwer ist und auch bei sommerlichen Temperaturen mundet. Und er kam auch immer gut bei den Anderen an.

 

 

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Ihr braucht für 4 Portionen:

250 g Nudeln

150 g Lauch

1 (roter) Apfel

1 EL Zitronensaft

1 kl. Dose Ananasstücke

1 Zwiebel

150 g Rucola

150 g Miracel Whip

1 Becher Naturjoghurt

1 EL Curry

1 EL Zucker

Salz

Pfeffer

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Erst mal das Nudelwasser zum Kochen bringen.

Nebenher kann man schön die anderen Vorbereitungen treffen. Das heisst:

Zwiebeln schälen und in Würfel schneiden. Ich habe meistens Schalotten zu Hause, da es sie im Gegensatz zu den Zwiebel-Kilosäcken in kleineren Portionen zu kaufen gibt, und auch von der Größe für ne Singleportion super ausreichen. Ebenfalls geben sie dem Salat noch ein paar Farbakzente sonst ist er doch recht gelb.

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Inzwischen müsste das Nudelwasser kochen. Also flugs die Nudeln rein schmeissen.

Nun den Lauch waschen. In der Schule damals hab ich gelernt (ja, ich kann mich sogar noch dran erinnern), dass man die Lauchstange der Länge nach auf- aber nicht durchschneiden sollte und ihn dann unter laufendem Wasser super waschen kann. Funktioniert auch einwandfrei. Den Lauch leicht abtropfen lassen und ihn dann in feine Ringe schneiden.

 

Schon nach den Nudeln geschaut? Wenn nicht, gegebenenfalls auch gleich mal umrühren!

Den Apfel unter warmem Wasser gut abwaschen und in Stücke schneiden. Um zu vermeiden, dass der Apfel braun wird, werden die Stücke mit Zitronensaft beträufelt. Auch an den Äpfeln lasse ich hier immer die Schale dran damit etwas mehr Farbe in den Salat kommt.

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Don’t forget the Noodles!

Ananasdose öffnen, Saft abschütten und auffangen. Der wird noch für die Soße gebraucht.

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Ich weiss ja nicht wie schnell ihr seid, aber ich glaube die Nudeln sind jetzt wirklich durch!

Daher das Wasser abschütten, die Nudeln kurz unter kaltes Wasser halten und dann abtropfen und auskühlen lassen.

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Jetzt geht’s an die Soße.

Dazu Miracel Whip, den Joghurt und einen Schuss Ananassaft miteinander vermischen. Ich nehme meist eher das Miracel Whip Balance und mache davon weniger als im Rezept angegeben in die Soße und dafür mehr Joghurt. Das schmeckt meiner Meinung nach auch gut. Aber das müsst ihr nach eurem Geschmack entscheiden. Dann mit Curry, Salz, Pfeffer und Zucker würzig abschmecken. Beim ersten Mal fand ich das mit dem Zucker etwas seltsam, aber es gibt der Soße tatsächlich den letzten Schliff.

Alle Zutaten miteinander vermengen, die Soße dazu geben und kräftig durchrühren.

Zum Schluss den Rucola waschen und zupfen und in den Salat geben. Erst danach nochmal abschmecken, weil der Rucola dem Salat einen ganz besonderen Geschmack verleiht. Auch wenn das Zupfen echt aufwändig ist und man einiges an Geduld mitbringen muss. Es lohnt sich! Erst dadurch wird der Salat so richtig lecker. Und neben gelb-rot auch noch etwas grün.

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Der Salat sollte nun ca. 2 Stunden durchziehen. Wenn der Salat länger steht, sollte man den Rucola erst kurz vor dem Servieren dazu tun, da er sonst etwas matschig wird.

So. Nun wünsch ich Euch guten Appetit!

 

 

Das Rezept findet ihr auch hier .

Ein mörderischer #twrunch

Heute morgen trafen sich einige Twitterer zum Brunch im Wessenberg in Konstanz. Und dies war – wie immer, wenn wir zusammen treffen- ein großes Vergnügen. Dieses Mal sogar mordsgut.

Es begann ganz harmlos. Wir aßen und tranken und unterhielten uns. Jedoch gesellten sich immer wieder aufdringliche Wespen zu uns. Nachdem eine von ihnen in einem Latte Macchiato ertrunken war und eine Weitere sich in ein leeres Glas stürzte. Legte einer der #twrunch-Teilnehmer einfach einen Bierdeckel auf das Glas, sodass die Wespe nicht mehr heraus kommen konnte. Alle waren beruhigt und ohne Ängste. Komischerweise gesellten sich danach vorerst auch keine weiteren Wespen mehr zu uns.

Was sich jedoch im weiteren Verlauf an unserem Tisch abspielte gleichte einem Horrorfilm. Zumindest für die Wespe. Uns brachte das Szenario jedoch später viel Gelächter und Spaß.

Nachdem ich nun zu Hause war, und da ich vor einigen Tagen den Film Hitchcock gesehen hatte (der nebenbei bemerkt zu empfehlen ist), kam mir nun die berühmte Duschszene des Films “Psycho” in den Sinn, die meiner Meinung nach einige Parallelen zu den Ereignissen des heutigen Tages aufweist

Dies möchte ich nun anhand kleiner Skizzen mit Text für Sie, liebe Leser darstellen.

 

Psycho vs. #twrunch

 

Szene 1

 

Szene 2

 

Nun wird es für Sie liebe Leser Zeit, folgenden Link zu klicken um sich auf den kommenden Teil einzustimmen.

Stimmungsmacher

 

Szene 3

 

Szene 4

 

Szene 5

 

Sie sehen, es ging sehr grausam zu heute bei uns. Und später wurde auch noch versucht die Schuld auf mich zu schieben. Ich hätte einen Auftragsmörder angeheuert. Aber ich bin mir sicher, sie wissen, wer der wahre Übeltäter ist.

 

Nämlich immer der Gärtner!

 

So. Nun hoffe ich Sie sind nicht allzu enttäuscht, dass es dieses Mal kein Foodbeitrag geworden ist, und vielleicht hatten Sie ja beim Lesen der Ereignisse ähnlichen Spaß wie ich ihn hatte als ich diesen Beitrag erstellt habe. Und eigentlich wünschen wir uns ja alle, nie erwachsen zu werden, oder?

 

In diesem Sinne. Eine gute Woche und bis bald.

Eure @kischtrine