Das Ergebnis einer Reklamation

Als ich auf der Suche nach der geeigneten Schokolade für den Schoki Trick war, hatte ich eine Schokolade erwischt, die ziemlich unappetitlich aussah. Auf der Facebookseite von Milka stellte ich die Frage ob ich die Schokolade einfach in das Geschäft zurück bringen solle oder ob ich mich an den Verbraucherservice wenden soll. Dort versuchte man zu erklären, dass es beim Transport und der Lagerung zu Temperaturschwankungen kommen, die die Farbe der Schokolade verändern könnte und dass die Qualität dadurch nicht beeinträchtigt würde. Einige meiner FB-Freunde reagierten auf meinen Beitrag ebenfalls. Um aufzuzeigen, dass es wohl nicht um eine leichte Temperaturschwankung ging, sondern um wasweissichwas, habe ich ein Foto online gestellt. Daraufhin reagierte Milka noch einmal und meinte, dass es hier wohl doch etwas Anderes wäre und dass ich mich an den Verbraucherservice wenden solle.

Damit ihr Euch ein Bild davon machen könnt wie die Schoki aussah:

 

Ich habe mich dann über das Kontaktformular an Milka gewandt und bekam 2 Tage später eine Email, dass sie es sehr bedauern würden und ich bald ein Entschuldigungspäckchen erhalten würde mit dem sie mir zeigen wollten, dass ihre Produkte sonst von hoher Qualität seien.

 

Am Donnerstag war es so weit. Ich hatte eine Nachricht im Briefkasten, dass ich ein Päckchen in der Filiale abholen könne. Nach der Arbeit machte ich mich auf den Weg und holte das Päckchen ab. Es war größer und schwerer als ich es mir vorgestellt hatte.

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Nun ging es ans Auspacken:

Erst einmal fand ich eine kleine Karte in dem Päckchen.

Dann fand ich eine Packung Milka „Schoko Drink“ (Wert lt. Internet ca. 2,90 €). Mal sehen ob ich die Packung selbst brauche oder ob ich sie meinem Bruder vermache, der nur dieses Schoko Trinkpulver mag.

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Dann erwartete mich etwas zusätzlich in Papier verpacktes: Bull’s-Eye Original BBQ Sauce (Wert lt. Internet ca. 2,80 €)

Weiter ging es mit Oreo Keksen (Wert lt. Internet ca. 1,80 €)

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Und zu guter Letzt Jacobs Momente Kaffeekompositionen (löslicher Kaffee  10 Tassenportionen), (Wert lt. Internet ca. 2,50 €). Das werd ich erst mal selbst behalten, da ich keine Kaffeemaschine habe. Vielleicht hab ich ja mal Besuch 😉

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Also ich war ehrlich überrascht wieviele Produkte ich als Entschuldigung von Milka erhalten habe. Alle Produkte sind noch mindestens  6 Monate haltbar, was dafür spricht, dass man nicht irgendwelche Dinge los werden wollte. Eine Schokolade wäre mir zwar auch Recht gewesen, aber so probiere ich auch mal etwas, was ich sonst nicht gekauft hätte. Zum Beispiel diese Bull’s Eye Soße. Sicherlich wird dies damit auch bezweckt, dass man auf den Geschmack bestimmter Produkte kommt.

Ehrlich gesagt war ich auch überrascht was die Mondelez (ehemals Kraft Food) Gruppe alles herstellt.

Ich beschwere mich ja selten und hatte bisher auch kaum Grund dafür, aber dieses Mal hat es sich, wie ich finde, doch sehr gelohnt.

Soweit so gut.

Eure @kischtrine

Zwetschgenknödel wie Oma sie immer machte

Am Wochenende habe ich meine Mutter besucht. Immer im Herbst wünscht sich die ganze Familie, dass sie Zwetschgenknödel macht. Genau wie Oma damals. Und dieses Wochenende hat sie uns den Wunsch erfüllt und ich habe geholfen und dabei auch ein bisschen was gelernt.

In unserer Familie werden Zwetschgenknödel seit je her mit Hefeteig gemacht. Kartoffelteig mag irgendwie keiner von uns so richtig. Dazu gibt es geröstete Semmelbrösel und wer mag streut auch noch etwas Zucker darüber. Den Hefeteig hat meine Mutter gleich am Morgen gemacht, noch bevor ich überhaupt wach war. Daher hier nur kurz das Rezept.

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Für den Hefeteig für ca. 30 Knödel bzw. 3-4 Personen braucht ihr:

6 gestr. EL Zucker

2-3 Eier

6-7 EL Öl

ca. 1/4 l Milch

1/2 TL Salz

etwas geriebene Zitronenschale

500 g Mehl

20 g Hefe

Zucker, Eier, Öl, die Hälfte der Milch und das Salz in eine Schüssel geben und gut verrühren. Nun das Mehl dazu geben und die Hefe darauf bröckeln bevor ihr die Masse mit Knethaken vermengt. Sollte der Teig zu fest sein noch etwas von der Milch dazu geben. Der Teig muss schön weich sein, daher gut vermischen und rühren. Nun ein Geschirrtuch über die Schüssel legen und den Teig im Warmen gehen lassen und darauf achten, dass er keinen kalten Zug abbekommt (also nicht vor dem geöffneten Fenster stehen lassen oder sowas).

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Hefeteig, der in der Schüssel auf geht. Sehr sogar. 🙂

Wir haben den Teig ca. ne Stunde gehen lassen, dann habe ich ihn noch mal etwas durchgeknetet und wieder in die Schüssel gegeben. In der Zwischenzeit hab ich angefangen die Zwetschgen zu entkernen und die Semmelbrösel zu rösten. Dazu ca. 70g Butter in einer Pfanne zergehen lassen und dann die Semmelbrösel leicht anrösten. Aufpassen, dass sie nicht zu dunkel werden.

Wenn der Teig wieder gut aufgegangen ist, setzt ihr nun Wasser auf. Nehmt am besten einen großen Topf, damit ihr möglichst viele Knödel darin kochen könnt. Füllt nun so viel Wasser hinein, dass es ca. 15-20 cm hoch steht und gebt eine größere Prise Salz hinein. Dies bringt ihr zum Kochen. Bis es kocht, könnt ihr nun schon die ersten Knödel vorbereiten. Achtet darauf nicht zu viel Teig zu nehmen. Aber so viel, dass eine Zwetschge völlig mit Teig bedeckt ist. Es ist wichtig, dass kein Loch im Teig ist.

Bis sie in den Topf kommen, geht der Teig rund um die Zwetschge dann auch nochmal etwas auf. Sobald das Wasser kocht gebt ihr die Knödel hinein. Es sollte genügend Platz bleiben, dass sie auf gehen können ohne aneinander zu pappen. Die Temperatur herunter schalten, sodass das Wasser später nur noch köchelt. Sobald ihr die Knödel hinein getan habt, müsst ihr einen Deckel auf den Topf tun. Es ist wichtig, dass ihr ihn nun für die nächsten 12 Minuten nicht anhebt, damit die Knödel gut gekocht werden ohne zusammen zu fallen.

Wenn die ca. 12 Minuten vorbei sind, holt ihr die Knödel am besten mit einem Sieb aus dem Topf heraus. Ihr müsst sie dann sofort mit 2 Gabeln aufreissen, damit sie nicht zu sehr zusammen fallen. Am Besten macht ihr das zu zweit. Da die Knödel ja auf Grund der Menge in Etappen gekocht werden, haben wir den Backofen auf ca. 80 Grad aufgeheizt und haben die Knödel dann in eine Auflaufform gegeben und diese in den Backofen gestellt um die Knödel warm zu halten. Natürlich schmecken sie aber frisch aus dem Topf am Besten.

Wir hatten einige ziemlich saure Zwetschgen dabei, während des Kochens verlieren sie wohl jedoch etwas ihre Säure, und wenn man die Knödel dann mit Semmelbröseln und etwas Zucker bestreut, schmecken sie sehr sehr lecker.

Herauszufinden wieviele Knödel ihr braucht ist sehr schwierig. Mein Bruder und mein Neffe haben zwischen 10 und 12 verdrückt, mein Schwager hat nur 9 geschafft, und meine Mutter und ich haben ca. 7 Stück gegessen. Als mein Neffe nach 7 Stück meinte, er habe keinen Hunger mehr hatten wir kurz bedenken, was wir mit den vielen Knödeln noch tun sollten, die da übrig waren, aber er angelte sich nach und nach noch einen und noch einen, sodass er dann 13 Stück gegessen hat. Es scheint ihm also sehr geschmeckt zu haben 😉

Sollten ein paar Knödel übrig sein, einfach in Streifen schneiden und leicht anbraten, wenn man doch wieder Hunger bekommt. Das schmeckt auch sehr lecker.

Guten Appetit

Eure @kischtrine

Wie eine Schokolade das #tweetupTGKN bewegte

Liebe Lesenden,

Seit einiger Zeit macht ein Video im Netz die Runde, bei dem ein Stück Schokolade aus einer Tafel heraus geschnitten wird, danach aber wieder eine ganze Tafel zusammensetzbar ist. Ich fand das sehr faszinierend und habe erst einmal ein Fakevideo dahinter vermutet. Beim letzten #tweetupTGKN war dies auch kurz Thema und Einige von uns waren sich sicher, dass dieser Trick zu Hause ausprobiert werden müsste.

Hier das besagte Video:

Gesagt, getan. Also begab ich mich einen Tag später auf die Suche nach einer geeigneten Tafel Schokolade. Selbstverständlich NUR für diesen Trick. Ich kaufe sonst ja nie Schokolade. 😉

Ich stieß auf eine Milka Sonderedition; „Verschickst Du Dein letztes Stückchen?“ prangt in großen Lettern auf der Verpackung verschiedener Milkasorten. Welch passender Gag zu dem Anlass, der mich auf die Suche nach der Tafel geschickt hatte. Man könnte ja fast eine Werbeaktion dahinter vermuten 😉

Aber da man laut dem Video Schokoladenstückchen herbeizaubern kann, sollte das Verschicken des letzten Stückchens ja kein Problem mehr darstellen.

Das Experiment

Ich habe mich für eine Milka Noisette entschieden, da sie eine weiche Füllung hat, und ich vermutete, dass sie dann einfacher zu schneiden sein würde.

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Leider hat die Schoki den nach Hauseweg nicht ganz unbeschadet überstanden, was kleinere Schwierigkeiten beim Schneiden der Schokolade mit sich brachte, aber das ist ja nicht weiter schlimm.

Um den Trick zu erklären, habe ich gleich mal Maß genommen. Die Schoki ist zu Beginn ungefähr 15,5 cm lang.

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Zuerst wird von der 2. Reihe zur anderen Seite der 3. Reihe der Tafel geschnitten. Danach in der 1. Spalte vom bereits vorhandenen Schnitt an entlang schneiden. Und dann das oberste Stückchen abtrennen und weg nehmen. Die Schokolade brach bei mir leider trotzdem ich eine weichere Sorte gewählt hatte, aber man erkennt hoffentlich trotzdem, wie es funktioniert.

Nun geht es ja darum wieder eine ganze Tafel daraus zusammen zu setzen. Dies wird wie folgt gemacht:

Dann hat man tatsächlich wie im Video vermeintlich wieder eine ganze Tafel Schokolade vor sich liegen. Nochmal nachgemessen, zeigt sich, dass sie 0,5 cm in der Länge geschrumpft ist. Bei meiner Tafel ist das meiner Meinung nach an den Schnittstellen auch ziemlich gut erkennbar, wo es denn fehlt.

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Aber: Ich kann Milka mein letztes Stückchen schicken, bzw. das fehlende Stück der Sondereditions-Tafel ergänzen. 🙂

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Und hab nun 2 ganze Tafeln, die ich mir auf die Hüften essen kann.    😀

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Bis demnächst

Eure @kischtrine

Was bisher geschah…

Wie ich bereits in meiner Vorstellung und einem meiner ersten Blogbeiträge geschrieben hatte, backe ich immer wieder Torten, Kuchen oder Ähnliches für Familienfeste, Geburtstag oder auch einfach mal so.  Es gibt auch zu Weihnachten immer wieder kleine Köstlichkeiten. Und hin und wieder bin ich für die Desserts zuständig.

Bisher habe ich einige meiner Backstunden mit Fotos auf Twitter dokumentiert. In nächster Zeit werde ich versuchen die Backerei hier in meinem Blog nieder zu schreiben.

Damit ihr einen kleinen Vorgeschmack darauf bekommt, was in Zukunft eventuell hier verewigt werden könnte, dachte ich, ich präsentiere hier einmal meine bisherigen Werke, sofern ich sie noch auf meiner Festplatte gefunden habe.

Erst einmal die Torten, die in den letzten 2-3 Jahren entstanden sind.

Die Capi-Torte zur Taufe meiner Nichte

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Ostertorten/kuchen der letzten Jahre

Muffins/Kuchen für Kindergeburtstage

Krümelmonstermuffin, Marienkäfermuffins und Blumenwiese

Pralinen zu Weihnachten

Eierlikörkonfekt, Mandelsplitter und Baumkuchenspitzen

Weltbeste Nussecken

Rezept Folgt!

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Verzierungen

Und ein Maulwurf, den ich auf einem Maulwurfkuchen drapiert habe.

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Vielleicht konnte ich Euch ja die zukünftigen Beiträge schon etwas schmackhaft machen. Spätestens im Dezember wird es wieder eine Backaktion geben, einmal zu einem Geburtstag und dann auch wieder zu Weihnachten.

Eure

@kischtrine