1, 2, 3… Nutella-Kekse

Liebe Leser,

Letzte Woche spülte mir ne Followerin ein Rezept von Nutella-Keksen in die Timeline.

Super einfaches Rezept, mit nur 3 Zutaten, erklärt auf Youtube. Das machte mich ziemlich neugierig. Ich konnte mir nur bedingt vorstellen, dass das schmecken sollte. Da ich heute Lust auf Süßes bekommen habe, und nichts mehr im Haus hatte, erinnerte ich mich daran. Alles was ich tun musste war: Ein halbes Glas Nutella (je nachdem wie süß ihr es mögt mehr oder weniger), ein Ei und eine Tasse Mehl in eine Schüssel zu geben und das alles zu vermengen. Am Besten verknetet man das zum Schluss mit den Händen, dann ergibt es schnell einen guten Teig. Ich sag Euch, es duftete grandios.

Dann habe ich kleine Taler geformt (und ein Biss wanderte auch in meinen Mund, der Teig schmeckte genial) und habe diese auf ein mit Backpapier belegtes Backblech gelegt. Und habe sie in den mit 175°C vorgeheizten Backofen geschoben.

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Nach ca. 10 Minuten habe ich mal nachgeschaut ob die Ränder etwas brauner geworden sind, aber leider war es noch nicht so weit. Nach weiteren 5 Minuten sah die Sache schon richtig gut aus, und ich habe sie aus dem Ofen genommen. Sie waren anfangs noch sehr weich und brüchig, aber sobald sie ausgekühlt waren, waren sie dann hart und fest.

Voila!

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Ich muss sagen der Teig roch und schmeckte sehr vielversprechend, aber die Kekse waren dann doch ganz anders. Sie sind als Süßigkeitenersatz sehr gut geeignet aber nicht so gut, dass ich sie mir auch so machen würde. Was ich aber vielleicht noch probieren werde: Den Teig mit einem Teil Erdnussbutter statt Nutella zuzubereiten oder mit gehackten Erdnüssen, das stelle ich mir doch auch sehr gut vor.

Und für Alle, die gerne noch das Video dazu sehen wollen: Hier klicken

Euch eine gute Woche

Eure @kischtrine

Rezepteordner selbst gemacht

Immer wieder schaue ich meiner Mutter über die Schulter wie sie kocht oder Rezpte meiner Oma ausprobiert. Ebenso drucke ich immer wieder Rezepte aus dem Internet aus, oder schreibe sie aus den Kochbüchern meiner Mutter ab. Wo hin mit den ganzen Zettel?

Ich hatte schon früher in der Schule immer das Bedürfnis die langweiligen Ordner etwas zu verschönern, so habe ich mich vor einigen Wochen aufgerafft und habe einen Ordner für meine Rezepte zusammen gestellt.

Zuerst habe ich aus Zeitschriften schöne Fotos raus gesucht und habe diese auf dem Ordner verteilt, dann habe ich sie fest geklebt. Für die Beschriftung habe ich ein schönes Papier ausgesucht und es beschriftet (das war mit das Schwerste bei meiner Sauklaue). Zum Schluss habe ich dann die durchsichtige Folie darüber geklebt.

Irgendwann wird es bestimmt auch noch ein Register geben, was bei der Menge an Rezepten vielleicht hilfreich sein könnte.

Eure @kischtrine

20 Tetrapaks + 3 Stunden arbeit = 1 schöne Tasche

Wie Einige meiner Follower schon mitbekommen haben, habe ich diese Woche einen Bastelkurs besucht in dem ich eine Tasche aus Tetrapaks hergestellt habe.

Meine Arbeitskollegin kam vor einigen Monaten auf die Idee, dass wir doch mal zusammen so einen Kurs besuchen könnten und da sie mit der Leiterin befreundet ist, traf sie die Absprachen mit ihr.

Auftrag der Kursleiterin bevor wir diese Tasche anfertigen konnten war: „Bringt 20 leere Tetrapaks mit“.

Öhm ja. Woher nehmen, wenn nicht stehlen? Da ich die Tetra Paks von den „Wellness Tees“ von Pfanner sehr schön finde, dachte ich mir, dass daraus doch bestimmt eine schöne Tasche gebastelt werden könnte. Am liebsten trinke ich den grünen Tee, leider war zu dieser Zeit jedoch hässlich hellblaue Werbung auf einer ganzen Seite des Tetrapaks aufgedruckt, was mich dazu brachte auf eine Andere Sorte auszuweichen. Es sollte „Der Weisse“ werden, den ich noch am schönsten fand, und den man auch gut trinken kann.

Klar war: Ende Juli/Anfang August soll die Bastelei starten. 20 Tetra Paks, das heisst jede Woche mindestens 2 Pack à 2 Liter Tee trinken. Dazu hab ich noch meine Mutter angestiftet, die auch ein paar Liter getrunken hat. Da das Zeug ja auch einiges an Kalorien mit sich bringt. Letztendlich hat der Kurs erst letzte Woche stattgefunden, sodass ich die Paks schon sehr lange zusammen hatte.

Eigentlich war es der Plan Euch hier eine Anleitung zu geben, sodass ihr solche Taschen selbst nachbasteln könnt, doch leider habe ich während des Schreibens gemerkt, dass man dafür routinierter damit sein müsste um es tatsächlich beschreiben zu können. So seht ihr hier nur ein paar Fotos und Inputs über die Entstehung meiner Tasche und natürlich Fotos des Endergebnisses. (Und unter uns: Ich habe Anleitungen dafür im Internet gefunden 😉 )

Der Kurs

Ich traf mich also am Montag mit 3 Kolleginnen und 3 weiteren Frauen im Pläsierchen in Konstanz. Das ist ein kleiner Laden in dem man Selbstgemachtes kaufen kann und wo eben auch Kurse stattfinden in denen man lernt diese Dinge selbst herzustellen.

Im Gepäck die gesammelten Tetrapaks, von denen ich Deckel und Boden abgeschnitten hatte und an der Schweissnaht entlang aufgeschnitten hatte.

IMG_4084Im Laden angekommen habe ich erst mal meine Kolleginnen begrüßt, und habe die Lebkuchen ausgepackt, die ich für die gemütliche Runde gekauft hatte.

Dann ging es ans Werk: Die Tetrapaks wurden an der Schneidemaschine in 3 cm dicke Streifen geschnitten und wenn man ca. 110 dieser Streifen geschnitten hat, klebt man diese mit Klebeband aneinander. Man braucht 18 4er Streifen und 14 3er Streifen.

Wenn man die Streifen zusammengeklebt hat, legt man 4 der langen 4er Streifen nebeneinander und rechts und links davon werden noch 8 3er Streifen hin gelegt. Dann werden die restlichen 4er Streifen mit den bereits gelegten Streifen verwoben und fest gegeneinander gedrückt, sodass ein festes Gewebe entsteht.

Dann werden sämtliche Streifen mit der Schere etwas angespitzt, um sie besser verweben zu können. Dann wird rechts und links der langen 4er Streifen das Gewebe nach oben gebogen und man beginnt die Seitenteile miteinander zu verweben. Da die Pappe meiner Tetrapaks recht dick war, war das wirklich anstrengend und mir taten nach der Aktion ganz schön die Finger weh.

Zum Schluss suchte ich mir noch ein passendes Band für die Henkel aus und dies wurde dann mit speziellen Nieten an der Tasche fest gemacht. Nach ca. 3 Stunden war sie dann also fertig. Und ich muss sagen ich bin überrascht wie robust sie geworden ist. Damit kann man sicher ohne Bedenken ein paar Kilo Zeugs mit sich rumschleppen.

Sie ist für meinen Geschmack etwas rosa geworden (was ja so gar nicht meine Farbe ist), daher denke ich, werde ich noch einen weiteren Kurs besuchen und mir eine Tasche mit anderen Tetrapaks machen. Vielleicht sogar mit ganz unterschiedlichen und nicht alle von der gleichen Sorte. Das sah bei meinen Kolleginnen nämlich auch ganz schick aus.

 

Werbeblock

An dieser Stelle etwas Werbung für den Laden, die haben total coole, selbstgemachte Geschenkartikel, Mützen, Tassen, Kannen, Untersetzer, Tetrapak Taschen usw. Es lohnt sich auf jeden Fall da mal einen Blick rein zu werfen, wenn ihr auf solche Sachen steht.

www.plaesierchen-konstanz.de