Milka „Brezel Time“ im Test

Liebe Lesenden,

Heute gibt es einen kurzen Beitrag zu einer Milka Schokolade, über die ich letzte Woche gestolpert bin. (Ebenso bin ich über die „Crunchy Corn“ und die „Caramel Mandel“ gestolpert.)

„Nur für kurze Zeit“ gibt es die Milka Brezel Time. Da ich schon vor Jahren entdeckt hatte, dass Schokolade und Salzstangen nebeneinander her essen echt lecker ist, hab ich mich vor ca. 1 Jahr schon auf die Milka Brezel Snax gestürzt. Und die schmecken einfach echt super. Also liegt es natürlich nicht fern, dass ich auch diese Schoki probieren musste.

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Ich hatte mich noch gefragt wie sie das mit den Brezelstückchen machen wollen , und ob sie vielleicht wie bei der Schokolade mit TUC drauf einfach ein paar Salzbrezeln drauf kleben, aber ich wurde dann beim Auspacken doch etwas enttäuscht (hätte ich die Verpackung etwas genauer angeschaut, hätte ich es aber schon vorher sehen können). Sie sah mehr aus wie eine Nussschokolade, und daher eher etwas langweilig.

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Ich habe mir dann ein Stückchen davon abgebrochen um mir das genauer anzuschauen. Die Brezelteile sind kleine Teigdrops, die wohl – wie Brezeln auch- in Natronlauge getaucht und dann gebacken wurden.

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Ohne Schokolade schmecken sie wie altbackene, trockene Brezelstücke. Also nicht gerade so super. Im Gesamtpaket verspeist merkt man davon aber nicht mehr so viel. Nachdem man zuerst die Schokolade schmeckt bis man ein paar mal auf die Brezeldrops gebissen hat, kommt langsam die leicht salzige Note zum Vorschein, was man ja eher nicht so gewohnt ist. Die Schokolade im Gesamtpaket ist sehr knackig, knusprig kommt aber leider an den Geschmack der Milka Brezel Snax überhaupt nicht heran. Vielleicht hätte Milka doch eher Salzbrezeln in Stücke hacken und unter die Schokolade mischen sollen, statt extra Drops dafür herzustellen. Schade.

 

Eure @kischtrine

Malakofftorte

Liebe Lesenden,

Heute stelle ich ein Rezept vor, das ich vor einiger Zeit mal von meiner Tante bekommen habe. Immer wieder wird die Torte von meiner Familie zu speziellen Anlässen gewünscht und ich muss sagen sie ist auch sehr lecker.

Es handelt sich hierbei also um eine Art Familienrezept für eine Malakofftorte, die ihr am Besten mindestens 1 Tag vor dem Verzehr zubereiten solltet, damit sie gut durch ziehen kann.

Ihr braucht für den Tortenboden:

5 Eier

150 g Zucker (Ich nehme meistens etwas weniger)

75 g Mehl

75 g Speisestärke

Für die Füllung braucht ihr:

1/4 l Milch

1 Dose Ananas

Saft aus der Ananasdose

2 Eier

2 EL Speisestärke

200 g Butter

150 g Puderzucker (Auch hier nehm ich meist etwas weniger)

Rum

Löffelbiskuit

Zum Verzieren:

250 ml Sahne

ggf. Sahnesteif

Ananasstückchen

Ich mache immer zuerst den Pudding, den man für die Creme benötigt, damit er schön auskühlen kann. Dazu  braucht ihr die 2 Eier, die Speisestärke, den Ananassaft und den 1/4 l Milch. Die Eier, die Speisestärke und 1/4 des Ananassafts rührt ihr zu einer klümpchenfreien Masse an. Die Milch bringt ihr zum Kochen. Dann rührt ihr die Eiermasse mit einem Schneebesen zügig in die kochende Milch. Lasst den Pudding unter kräftigem Rühren kurz aufkochen und nehmt ihn dann von der Herdplatte. Hier müsst ihr wirklich aufpassen, dass es keine Klümpchen gibt. Dann lasst ihr den Pudding auskühlen. Damit sich keine Haut bildet, streue ich immer etwas Zucker auf den Pudding.

Jetzt  den Backofen auf 180°C vorheizen.

Nun könnt ihr den Biskuitteig machen. Dazu schlagt ihr die Eier und den Zucker sehr schaumig auf. Speisestärke und Mehl könnt ihr dann gesiebt vorsichtig unter die Eiermasse heben. Auch hier darauf achten, dass keine Mehlklümpchen im Teig sind und nicht zu fest rühren, damit der Teig nicht zu sehr zusammen fällt.
Anschliessend füllt ihr den Teig in eine gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Springform und stellt ihn für 30-40 Min.  in den Backofen. Danach lasst ihr den Biskuit auskühlen und schneidet ihn wie in diesem Rezept bereits beschrieben  einmal in der Mitte durch.

Während der Teig vor sich hin backt, könnt ihr schon einmal anfangen die Ananas in feine Stücke zu schneiden. Prüft auch mal wie kalt der Pudding inzwischen ist. Wenn der Pudding kalt ist, verrührt ihr die Butter mit dem Puderzucker und rührt langsam den Pudding unter. Leider gerinnt bei mir diese Masse dann immer auf Grund der Säure im Ananassaft. Dies tut dem Geschmack zwar keinerlei Abbruch, es sieht aber nicht so schön aus. Ich hab leider noch keinen Trick gefunden wie sich das verhindern lässt. Solltet ihr einen Tipp haben, meldet Euch bitte bei mir 🙂

Nun nehmt ihr am Besten einen Tortenring zu Hilfe. Legt die eine Hälfte des Tortenbodens auf eine Tortenplatte und setzt den Tortenring um den Biskuitboden. Darauf träufelt ihr etwas vom Rum. Nicht zu viel, da der Teig sonst zu matschig wird. Dann gebt ihr einen Teil der Ananasstückchen auf dem Tortenboden und verstreicht dann die Hälfte der Creme darauf. Wenn ihr die Torte mit Ananasstücken verzieren wollt, legt Euch ein paar Ananansstücke zurück. Solltet ihr noch Ananassaft haben gebt diesen in einen Teller und macht noch etwas Rum dazu. Nun wendet ihr darin kurz die Löffelbiskuits und gebt diese dann auf die 1. Cremeschicht. Jetzt kommen noch einmal Ananas und Creme darauf. Zum Schluss setzt ihr die zweite Hälfte des Biskuitbodens darauf. Nun stellt ihr das Ganze am Besten 1-2 Stunden kalt. Im nächsten Schritt fahrt ihr am Besten mit einer Palette zwischen Tortenring und Torte entlang um diese zu lösen. Dann entfernt ihr den Tortenring. (Vielleicht klebt ja noch was dran und ihr könnt schon mal n bisschen Probierenn 😉 )

Dann geht es darum die Torte zu verzieren. Schlagt dazu die Sahne am Besten mit etwas Sahnesteif fest und gebt sie auf die Torte. Je nachdem wie ihr die Torte verzieren wollt macht ihr ein paar Sahnetupfen, Schokoornamente und/oder Ananasstücke darauf. Aber da könnt ihr ja eure eigene Kreativität ausleben. Meine Torte sah letztes Mal so aus:

Nun stellt ihr die Torte am besten in den Kühlschrank oder einen kühlen Raum und wenn möglich lasst ihr sie einen Tag lang durch ziehen.

Nun wünsch ich Euch guten Appetit und freue mich für Euch über die vielen Komplimente, die ihr für diese Torte ernten werdet 😉

Eure

@kischtrine

Eierlikörkonfekt

So liebe Leser,

Ein kleines Überbleibsel von Weihnachten hab ich noch.

Traditionell mache ich die Eierlikörpralinen jedes Jahr vor Weihnachten. Super einfach und sehr lecker.

Für ca. 30 Stück braucht ihr:

150 g Butterkekse

100 g Butter

100 ml Eierlikör

50 g gehackte Walnüsse

150 g weisse und

150 g Vollmilch-Kuvertüre

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Zuerst müsst ihr die Butterkekse im Blitzhacker zerkleinern und die Walnüsse nicht zu klein hacken, sie sorgen für den richtigen Biss. Nebenher könnt ihr schon einmal die Butter zerlassen.

Dann die Butterkeksbrösel, den Eierlikör, die Butter und die Nüsse miteinander vermengen und für einige Zeit kühlen, damit ihr nachher Kugeln daraus formen könnt. Sollte die Masse sehr weich sein, dann macht einfach noch ein paar Butterkeksbrösel mehr und fügt sie hinzu.

Nach ca. 2 Stunden könnt ihr schon einmal die Schokolade im Wasserbad schmelzen, sie darf nicht zu warm sein, wenn ihr die Pralinen damit überzieht, da sie sonst in der Schokolade schmelzen und dann nur wie kleine Häufchen aussehen. Bei den ersten Malen als ich sie gemacht hab, war irgendwann so viel Pralinenmasse in der Schokolade, dass sie ganz bröckelig war und kaum mehr zum Glasieren zu gebrauchen war, also passt da wirklich gut auf.

Nun die Masse aus dem Kühlschrank holen und daraus Kugeln mit ca. 1,5 cm Durchmesser formen. Nicht zu lange in den Händen halten, da sie sonst auch weich werden. Im Notfall stellt ihr die Kugeln einfach nochmal in den Kühlschrank. Und nun taucht ihr sie mit einer grobzinkigen Gabel in die fast kalte Schokolade, lasst sie gut abtropfen und legt sie auf ein Backpapier. Trocknen lassen.

Fertig!

Lasst sie euch schmecken 🙂

Eure @kischtrine