Malakofftorte

Liebe Lesenden,

Heute stelle ich ein Rezept vor, das ich vor einiger Zeit mal von meiner Tante bekommen habe. Immer wieder wird die Torte von meiner Familie zu speziellen Anlässen gewünscht und ich muss sagen sie ist auch sehr lecker.

Es handelt sich hierbei also um eine Art Familienrezept für eine Malakofftorte, die ihr am Besten mindestens 1 Tag vor dem Verzehr zubereiten solltet, damit sie gut durch ziehen kann.

Ihr braucht für den Tortenboden:

5 Eier

150 g Zucker (Ich nehme meistens etwas weniger)

75 g Mehl

75 g Speisestärke

Für die Füllung braucht ihr:

1/4 l Milch

1 Dose Ananas

Saft aus der Ananasdose

2 Eier

2 EL Speisestärke

200 g Butter

150 g Puderzucker (Auch hier nehm ich meist etwas weniger)

Rum

Löffelbiskuit

Zum Verzieren:

250 ml Sahne

ggf. Sahnesteif

Ananasstückchen

Ich mache immer zuerst den Pudding, den man für die Creme benötigt, damit er schön auskühlen kann. Dazu  braucht ihr die 2 Eier, die Speisestärke, den Ananassaft und den 1/4 l Milch. Die Eier, die Speisestärke und 1/4 des Ananassafts rührt ihr zu einer klümpchenfreien Masse an. Die Milch bringt ihr zum Kochen. Dann rührt ihr die Eiermasse mit einem Schneebesen zügig in die kochende Milch. Lasst den Pudding unter kräftigem Rühren kurz aufkochen und nehmt ihn dann von der Herdplatte. Hier müsst ihr wirklich aufpassen, dass es keine Klümpchen gibt. Dann lasst ihr den Pudding auskühlen. Damit sich keine Haut bildet, streue ich immer etwas Zucker auf den Pudding.

Jetzt  den Backofen auf 180°C vorheizen.

Nun könnt ihr den Biskuitteig machen. Dazu schlagt ihr die Eier und den Zucker sehr schaumig auf. Speisestärke und Mehl könnt ihr dann gesiebt vorsichtig unter die Eiermasse heben. Auch hier darauf achten, dass keine Mehlklümpchen im Teig sind und nicht zu fest rühren, damit der Teig nicht zu sehr zusammen fällt.
Anschliessend füllt ihr den Teig in eine gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Springform und stellt ihn für 30-40 Min.  in den Backofen. Danach lasst ihr den Biskuit auskühlen und schneidet ihn wie in diesem Rezept bereits beschrieben  einmal in der Mitte durch.

Während der Teig vor sich hin backt, könnt ihr schon einmal anfangen die Ananas in feine Stücke zu schneiden. Prüft auch mal wie kalt der Pudding inzwischen ist. Wenn der Pudding kalt ist, verrührt ihr die Butter mit dem Puderzucker und rührt langsam den Pudding unter. Leider gerinnt bei mir diese Masse dann immer auf Grund der Säure im Ananassaft. Dies tut dem Geschmack zwar keinerlei Abbruch, es sieht aber nicht so schön aus. Ich hab leider noch keinen Trick gefunden wie sich das verhindern lässt. Solltet ihr einen Tipp haben, meldet Euch bitte bei mir 🙂

Nun nehmt ihr am Besten einen Tortenring zu Hilfe. Legt die eine Hälfte des Tortenbodens auf eine Tortenplatte und setzt den Tortenring um den Biskuitboden. Darauf träufelt ihr etwas vom Rum. Nicht zu viel, da der Teig sonst zu matschig wird. Dann gebt ihr einen Teil der Ananasstückchen auf dem Tortenboden und verstreicht dann die Hälfte der Creme darauf. Wenn ihr die Torte mit Ananasstücken verzieren wollt, legt Euch ein paar Ananansstücke zurück. Solltet ihr noch Ananassaft haben gebt diesen in einen Teller und macht noch etwas Rum dazu. Nun wendet ihr darin kurz die Löffelbiskuits und gebt diese dann auf die 1. Cremeschicht. Jetzt kommen noch einmal Ananas und Creme darauf. Zum Schluss setzt ihr die zweite Hälfte des Biskuitbodens darauf. Nun stellt ihr das Ganze am Besten 1-2 Stunden kalt. Im nächsten Schritt fahrt ihr am Besten mit einer Palette zwischen Tortenring und Torte entlang um diese zu lösen. Dann entfernt ihr den Tortenring. (Vielleicht klebt ja noch was dran und ihr könnt schon mal n bisschen Probierenn 😉 )

Dann geht es darum die Torte zu verzieren. Schlagt dazu die Sahne am Besten mit etwas Sahnesteif fest und gebt sie auf die Torte. Je nachdem wie ihr die Torte verzieren wollt macht ihr ein paar Sahnetupfen, Schokoornamente und/oder Ananasstücke darauf. Aber da könnt ihr ja eure eigene Kreativität ausleben. Meine Torte sah letztes Mal so aus:

Nun stellt ihr die Torte am besten in den Kühlschrank oder einen kühlen Raum und wenn möglich lasst ihr sie einen Tag lang durch ziehen.

Nun wünsch ich Euch guten Appetit und freue mich für Euch über die vielen Komplimente, die ihr für diese Torte ernten werdet 😉

Eure

@kischtrine

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