Rezepteordner selbst gemacht

Immer wieder schaue ich meiner Mutter über die Schulter wie sie kocht oder Rezpte meiner Oma ausprobiert. Ebenso drucke ich immer wieder Rezepte aus dem Internet aus, oder schreibe sie aus den Kochbüchern meiner Mutter ab. Wo hin mit den ganzen Zettel?

Ich hatte schon früher in der Schule immer das Bedürfnis die langweiligen Ordner etwas zu verschönern, so habe ich mich vor einigen Wochen aufgerafft und habe einen Ordner für meine Rezepte zusammen gestellt.

Zuerst habe ich aus Zeitschriften schöne Fotos raus gesucht und habe diese auf dem Ordner verteilt, dann habe ich sie fest geklebt. Für die Beschriftung habe ich ein schönes Papier ausgesucht und es beschriftet (das war mit das Schwerste bei meiner Sauklaue). Zum Schluss habe ich dann die durchsichtige Folie darüber geklebt.

Irgendwann wird es bestimmt auch noch ein Register geben, was bei der Menge an Rezepten vielleicht hilfreich sein könnte.

Eure @kischtrine

Sommerlicher Nudelsalat

Nachdem es letzte Woche einen kleinen Krimi zu lesen gab, möchte ich heute wieder was Foodiges schreiben.

Ich habe das Rezept vor einigen Jahren bei chefkoch.de gefunden, als ich nach einem Nudelsalat suchte, der nicht so schwer ist und auch bei sommerlichen Temperaturen mundet. Und er kam auch immer gut bei den Anderen an.

 

 

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Ihr braucht für 4 Portionen:

250 g Nudeln

150 g Lauch

1 (roter) Apfel

1 EL Zitronensaft

1 kl. Dose Ananasstücke

1 Zwiebel

150 g Rucola

150 g Miracel Whip

1 Becher Naturjoghurt

1 EL Curry

1 EL Zucker

Salz

Pfeffer

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Erst mal das Nudelwasser zum Kochen bringen.

Nebenher kann man schön die anderen Vorbereitungen treffen. Das heisst:

Zwiebeln schälen und in Würfel schneiden. Ich habe meistens Schalotten zu Hause, da es sie im Gegensatz zu den Zwiebel-Kilosäcken in kleineren Portionen zu kaufen gibt, und auch von der Größe für ne Singleportion super ausreichen. Ebenfalls geben sie dem Salat noch ein paar Farbakzente sonst ist er doch recht gelb.

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Inzwischen müsste das Nudelwasser kochen. Also flugs die Nudeln rein schmeissen.

Nun den Lauch waschen. In der Schule damals hab ich gelernt (ja, ich kann mich sogar noch dran erinnern), dass man die Lauchstange der Länge nach auf- aber nicht durchschneiden sollte und ihn dann unter laufendem Wasser super waschen kann. Funktioniert auch einwandfrei. Den Lauch leicht abtropfen lassen und ihn dann in feine Ringe schneiden.

 

Schon nach den Nudeln geschaut? Wenn nicht, gegebenenfalls auch gleich mal umrühren!

Den Apfel unter warmem Wasser gut abwaschen und in Stücke schneiden. Um zu vermeiden, dass der Apfel braun wird, werden die Stücke mit Zitronensaft beträufelt. Auch an den Äpfeln lasse ich hier immer die Schale dran damit etwas mehr Farbe in den Salat kommt.

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Don’t forget the Noodles!

Ananasdose öffnen, Saft abschütten und auffangen. Der wird noch für die Soße gebraucht.

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Ich weiss ja nicht wie schnell ihr seid, aber ich glaube die Nudeln sind jetzt wirklich durch!

Daher das Wasser abschütten, die Nudeln kurz unter kaltes Wasser halten und dann abtropfen und auskühlen lassen.

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Jetzt geht’s an die Soße.

Dazu Miracel Whip, den Joghurt und einen Schuss Ananassaft miteinander vermischen. Ich nehme meist eher das Miracel Whip Balance und mache davon weniger als im Rezept angegeben in die Soße und dafür mehr Joghurt. Das schmeckt meiner Meinung nach auch gut. Aber das müsst ihr nach eurem Geschmack entscheiden. Dann mit Curry, Salz, Pfeffer und Zucker würzig abschmecken. Beim ersten Mal fand ich das mit dem Zucker etwas seltsam, aber es gibt der Soße tatsächlich den letzten Schliff.

Alle Zutaten miteinander vermengen, die Soße dazu geben und kräftig durchrühren.

Zum Schluss den Rucola waschen und zupfen und in den Salat geben. Erst danach nochmal abschmecken, weil der Rucola dem Salat einen ganz besonderen Geschmack verleiht. Auch wenn das Zupfen echt aufwändig ist und man einiges an Geduld mitbringen muss. Es lohnt sich! Erst dadurch wird der Salat so richtig lecker. Und neben gelb-rot auch noch etwas grün.

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Der Salat sollte nun ca. 2 Stunden durchziehen. Wenn der Salat länger steht, sollte man den Rucola erst kurz vor dem Servieren dazu tun, da er sonst etwas matschig wird.

So. Nun wünsch ich Euch guten Appetit!

 

 

Das Rezept findet ihr auch hier .