Schoko-Eier: ein Skandal, der keiner ist

Liebe Lesenden,

Als ich letzte Woche bei Aldi war und bei den leckeren Ostersüßigkeiten stand konnte ich nicht wiederstehen und habe mir eine Ostereiermischung von Moser Roth mitgenommen. Darin befanden sich verschiedene Sorten unter Anderem die Ostereier „Praliné“. Ich habe diese gegessen und habe mich sofort an die Merci Praliné erinnert gefühlt, dachte mir aber nichts weiter dabei.

Dann bin ich diese Woche im Penny an den Ostersüßigkeiten vorbei gelaufen und habe Merci Ostereier entdeckt. Es gibt sie mit Praliné-Füllung. Und als ich mir die Verpackung anschaute, erinnerten mich das abgedruckte Ei stark an die Eier, die ich eben letzte Woche noch von Aldi gegessen hatte. Also ahnte ich, dass wohl hinter Moser Roth auch Merci stecken musste. Darüber musste doch ein Blogbeitrag geschrieben werden. Also packte ich die Merci Ostereier ein und ging wenige Tage danach nochmal zu Aldi um die Moser Roth Eier zu kaufen. Ich dachte einer großen Entdeckung auf der Spur zu sein! Allerdings folge sehr schnell die Ernüchterung. Auf beiden Verpackungen stand die gleiche Adresse in Berlin nur mit unterschiedlichem Firmennamen nämlich einmal „Storck“ und beim anderen Mal „Moser Roth“… Also war das wohl recht klar und Aldi bzw. Merci will nicht vertuschen, dass diese Eier aus dem gleichen Hause kommen. Naja also war die kischtrine keinem Skandal auf der Spur, aber dennoch möchte ich einen Blogbeitrag darüber schreiben. 😉

Die Praliné-Ostereier von Merci haben im Penny Markt 1,99 € gekostet. In der Verpackung befinden sich 105 g  und somit 8 Eier.

Die Ostereier mit Praliné-Füllung von Moser Roth haben bei Aldi Süd 1,49 € gekostet. In einer Packung sind 150 g und 9 Eier enthalten.

Wie ich bereits schrieb, habe ich die Ähnlichkeit der Eier bereits auf der Verpackung gesehen. Aufgefallen sind mir die Verschnörkelungen, die die Eier beider Hersteller haben.

Bei der Verpackung der einzelnen Eier gibt es einen erheblichen Unterschied. Während die Eier von Merci wie Bonbons eingepackt sind, sind die Moser Roth Eier lediglich in bunte Alufolie gewickelt. Die Größe der Eier ist meiner Meinung nach exakt gleich.

Beim Auspacken fällt mir auf, dass die Eier von Merci etwas mehr glänzen als die Eier von Moser Roth (was man auch auf dem Foto unten erkennen kann), was auf eine qualitativ bessere Verarbeitung der Schokolade beim Markenprodukt schliessen lässt. Schokolade wird durch das Temperierverfahren glänzend gemacht, welches recht aufwändig ist. Zumindest wenn man es zu Hause selbst versucht. Ich denke, dass das bei großen Firmen doch etwas professionalisiert ist 😉

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Ich dachte ich könnte durch die Zutatenliste herausfinden ob die Zusammensetzung der beiden Marken gleich ist, jedoch ist es unterschiedlich aufgeschrieben und gelistet, sodass es für mich erst einmal nicht ersichtlich ist. Jedoch lässt die höhere Kalorienzahl bei der Moser Roth Variante darauf schliessen, dass es nicht exakt die gleiche Zusammensetzung ist. 100 g der Eier von Merci haben 605 kcal während die Eier von Moser Roth 611 kcal aufweisen.

Wie bereits geschrieben, enthält die Moser Roth Packung 9 Eier mit 150 g insgesamt. Ein Ei wiegt 16 g und ist somit 4 g schwerer als die Merci Variante. Wenn man die Eier teilt fällt auch sofort auf, dass sich mehr Füllung in den Aldi-Eiern befindet.

Nun zum Geschmack. Wie gesagt fiel mir beim Naschen der Aldi Eier letzte Woche sofort die Ähnlichkeit zu den Merci Riegeln auf. Im direkten Vergleich muss ich sagen, bestätigt sich dies weiter. Geschmacklich sind die Eier extrem ähnlich. Im Biss gibt es einen gewissen Unterschied, die Merci-Eier sind etwas weicher und zarter beim Abbeissen. Dies könnte auch dadurch entstehen, dass die Eier durch weniger Füllmasse nicht so massiv sind. Erst nach mehreren Bissen fiel mir auf, dass sich die Moser Roth Eier im Mund etwas schwerer und nicht so luftig im Mund anfühlen.

Im Gr0ßen und Ganzen möchte ich aber sagen, dass es sich nicht lohnt hier zum Markenprodukt von Storck zu greifen. Meiner Meinung nach schmecken die Aldi-Eier genau so gut, und man hat sogar noch ein Ei mehr für weniger Kosten. Und wenn man nicht zu viele isst, wird einem auch nicht schlecht davon.

(Geschrieben nachdem ich zu viele von den Eiern gegessen habe. So viel zum Thema Fastenzeit! )

Eure @kischtrine

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Knackige Pralinen

Liebe Lesenden,

Es ist mal wieder kurz vor Weihnachten und wie jedes Jahr mach ich keine Weihnachtsplätzchen sondern ich bin für die Pralinen zuständig. In unserer Familie ist es immer so, dass jeder ein paar Plätzchen oder Pralinen macht und wir dann quasi durch  mischen, sodass jeder von allen Plätzchen und Pralinen ein paar hat.

Meine Freundinnen hatten mir zum Geburtstag ein Buch mit Pralinenrezepten geschenkt und daraus sollte es dieses Mal eine Sorte Pralinen geben, um meiner Familie mal etwas Neues zu präsentieren.

Meine Wahl fiel auf die Nuss Krokant Pralinen mit Marzipan. Gleich vorweg: Das Tolle an Ihnen ist, dass sie weich sind aber zwischendrin knackig, knusprige Karamelstückchen für das gewisse Etwas sorgen. (Ich musste die Pralinen ziemlich schnell weg packen, sonst hätte meine Familie nicht mehr viel davon abbekommen 😀 )

Ihr braucht für die Pralinen:

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50 g Einmachzucker

100 g ganze Haselnüsse

300 g Marzipanrohmasse

1 TL Zimtpulver (wenn ihr es nicht so gerne zimtig mögt nur einen halben)

170 g Zartbitterkuvertüre

Zuerst macht ihr die Haselnüsse auf ein mit Backpapier belegtes Backblech und schiebt es bei 100°C für ca. 10 Minuten in den Backofen, damit sich die Schale leichter lösen lässt. Nehmt die Nüsse aus dem Backofen, legt sie auf ein Geschirrtuch und reibt sie dann zwischen Euren Händen, damit sich die Haut ablöst. Sollte es beim ersten Mal nicht funktionieren, die Nüsse einfach noch einmal für ein paar Minuten in den Backofen stecken.

Dann gebt ihr den Zucker in einen Topf oder eine Pfanne und lasst ihn ohne umzurühren hell karamellisieren. Dann gebt ihr die Nüsse dazu und rührt sie in das Karamell ein, sodass sie mit Karamell bedeckt sind. Dann gebt ihr die Karamellnüsse entweder auf einen mit Öl eingestrichenen Teller oder auf einen mit Backpapier belegten Teller und streicht die Nüsse flach darauf aus und lasst sie auskühlen. Den Topf mit Karamell lasst ihr etwas auskühlen und gebt dann kaltes Wasser rein. So löst sich das Karamell am Schnellsten und besten auf, ohne dass ihr groß schrubben müsst.

In der Zwischenzeit könnt ihr ja schon einmal das Marzipan mit dem Zimt verkneten. Beim Arbeiten mit Marzipan immer dran denken. Je sauberer die Werkzeuge, Brettchen, Hände usw. sind, desto weniger klebt er an eben den selben.

Wenn die Nüsse ausgekühlt sind, zerkleinert ihr sie entweder mit dem Blitzhacker oder aber ihr packt sie in einen Gefrierbeutel und wälzt so lange mit dem Nudelholz darüber bis sie in kleine Stücke zerbrochen sind. Etwa 2/3 der Nüsse knetet ihr dann in den Zimt-Marzipan ein. Das Ganze packt ihr in Frischhaltefolie und lasst es mindestens eine Stunde bei Raumtemperatur ruhen.

Nun lasst ihr die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen. Ich mach das immer recht unkompliziert. Ich achte meistens nur darauf, dass das Wasser nicht kocht, weil es der Schokolade zu heiss wird. Jedoch legen manche etwas mehr Wert darauf, dass die Schokolade richtig temperiert (zu diesem Thema gibts Youtube Videos und weitere Beiträge im Internet, sollte Euch das näher interessieren) ist. Ich habe dann die Marzipanmasse in 4 Teile geteilt, habe daraus Würste geformt und diese dann in mundgerechte Scheiben geschnitten. Achtet darauf, dass sie nicht zu groß werden, es sollen Pralinen werden, die lecker sind und nicht den ganzen Mund voll stopfen. Meiner Erfahrung nach sind zu große Pralinen vielen Leuten schnell zu mächtig. Diese Scheiben habe ich dann zu Kugeln geformt und habe diese mit dem Handteller etwas platt gedrückt.

Jetzt kommt der schokoladige Teil. Ich habe die Pralinen dann mit einer Gabel in das Schokobad getaucht und habe sie auf ein mit Backpapier belegtes Bretchen gelegt. Das letzte Drittel des Haselnusskrokants habe ich dann zur Deko auf die Pralinen gestreut. So. Nun habt ihr es geschafft, und ihr könnt Euch oder Andere mit den tollen Pralinen beglücken.

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Lasst es Euch schmecken!

Eure

@kischtrine