Ostertorte 2014

Liebe Lesenden,

Heute nur ein kurzer Beitrag, die Zeit war irgendwie viel zu schnell um diese Woche und vor allem heute.

Ich bin in unserer Familie ja die Tortenbeauftragte, daher gab es auch zu Ostern wieder eine Torte von mir. Dieses Jahr war es eine Torte, die recht einfach zu  machen ist.

Dazu hab ich einen weissen Biskuit gemacht und einen Tag vor der Zubereitung Schokolade in Sahne aufgeschmolzen. Dies war eine neue Methode für mich und ich war recht skeptisch ob das funktionieren würde die Schokosahne am nächsten Tag aufzuschlagen, aber es klappte tatsächlich und schmeckte sehr lecker. Ebenso habe ich die Erdbeeren auch schon einen Tag vorher geschnitten und mit ein bisschen Zucker angereichert, da hab ich den entstandenen Erdbeersaft auf dem Biskuitboden verteilt, sodass der Boden etwas saftiger wurde. Ich hatte bedenken, dass die Schokosahne zu süß sein könnte, jedoch war die Kombination mit den Erdbeeren und dem Biskuit genau richtig. Sowohl die Erwachsenen als auch die Kinder mochten die Torte sehr gerne.

Nun eine kurze Bildanleitung für die Torte.

Guten Appetit

Eure @kischtrine

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Zwetschgenknödel wie Oma sie immer machte

Am Wochenende habe ich meine Mutter besucht. Immer im Herbst wünscht sich die ganze Familie, dass sie Zwetschgenknödel macht. Genau wie Oma damals. Und dieses Wochenende hat sie uns den Wunsch erfüllt und ich habe geholfen und dabei auch ein bisschen was gelernt.

In unserer Familie werden Zwetschgenknödel seit je her mit Hefeteig gemacht. Kartoffelteig mag irgendwie keiner von uns so richtig. Dazu gibt es geröstete Semmelbrösel und wer mag streut auch noch etwas Zucker darüber. Den Hefeteig hat meine Mutter gleich am Morgen gemacht, noch bevor ich überhaupt wach war. Daher hier nur kurz das Rezept.

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Für den Hefeteig für ca. 30 Knödel bzw. 3-4 Personen braucht ihr:

6 gestr. EL Zucker

2-3 Eier

6-7 EL Öl

ca. 1/4 l Milch

1/2 TL Salz

etwas geriebene Zitronenschale

500 g Mehl

20 g Hefe

Zucker, Eier, Öl, die Hälfte der Milch und das Salz in eine Schüssel geben und gut verrühren. Nun das Mehl dazu geben und die Hefe darauf bröckeln bevor ihr die Masse mit Knethaken vermengt. Sollte der Teig zu fest sein noch etwas von der Milch dazu geben. Der Teig muss schön weich sein, daher gut vermischen und rühren. Nun ein Geschirrtuch über die Schüssel legen und den Teig im Warmen gehen lassen und darauf achten, dass er keinen kalten Zug abbekommt (also nicht vor dem geöffneten Fenster stehen lassen oder sowas).

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Hefeteig, der in der Schüssel auf geht. Sehr sogar. 🙂

Wir haben den Teig ca. ne Stunde gehen lassen, dann habe ich ihn noch mal etwas durchgeknetet und wieder in die Schüssel gegeben. In der Zwischenzeit hab ich angefangen die Zwetschgen zu entkernen und die Semmelbrösel zu rösten. Dazu ca. 70g Butter in einer Pfanne zergehen lassen und dann die Semmelbrösel leicht anrösten. Aufpassen, dass sie nicht zu dunkel werden.

Wenn der Teig wieder gut aufgegangen ist, setzt ihr nun Wasser auf. Nehmt am besten einen großen Topf, damit ihr möglichst viele Knödel darin kochen könnt. Füllt nun so viel Wasser hinein, dass es ca. 15-20 cm hoch steht und gebt eine größere Prise Salz hinein. Dies bringt ihr zum Kochen. Bis es kocht, könnt ihr nun schon die ersten Knödel vorbereiten. Achtet darauf nicht zu viel Teig zu nehmen. Aber so viel, dass eine Zwetschge völlig mit Teig bedeckt ist. Es ist wichtig, dass kein Loch im Teig ist.

Bis sie in den Topf kommen, geht der Teig rund um die Zwetschge dann auch nochmal etwas auf. Sobald das Wasser kocht gebt ihr die Knödel hinein. Es sollte genügend Platz bleiben, dass sie auf gehen können ohne aneinander zu pappen. Die Temperatur herunter schalten, sodass das Wasser später nur noch köchelt. Sobald ihr die Knödel hinein getan habt, müsst ihr einen Deckel auf den Topf tun. Es ist wichtig, dass ihr ihn nun für die nächsten 12 Minuten nicht anhebt, damit die Knödel gut gekocht werden ohne zusammen zu fallen.

Wenn die ca. 12 Minuten vorbei sind, holt ihr die Knödel am besten mit einem Sieb aus dem Topf heraus. Ihr müsst sie dann sofort mit 2 Gabeln aufreissen, damit sie nicht zu sehr zusammen fallen. Am Besten macht ihr das zu zweit. Da die Knödel ja auf Grund der Menge in Etappen gekocht werden, haben wir den Backofen auf ca. 80 Grad aufgeheizt und haben die Knödel dann in eine Auflaufform gegeben und diese in den Backofen gestellt um die Knödel warm zu halten. Natürlich schmecken sie aber frisch aus dem Topf am Besten.

Wir hatten einige ziemlich saure Zwetschgen dabei, während des Kochens verlieren sie wohl jedoch etwas ihre Säure, und wenn man die Knödel dann mit Semmelbröseln und etwas Zucker bestreut, schmecken sie sehr sehr lecker.

Herauszufinden wieviele Knödel ihr braucht ist sehr schwierig. Mein Bruder und mein Neffe haben zwischen 10 und 12 verdrückt, mein Schwager hat nur 9 geschafft, und meine Mutter und ich haben ca. 7 Stück gegessen. Als mein Neffe nach 7 Stück meinte, er habe keinen Hunger mehr hatten wir kurz bedenken, was wir mit den vielen Knödeln noch tun sollten, die da übrig waren, aber er angelte sich nach und nach noch einen und noch einen, sodass er dann 13 Stück gegessen hat. Es scheint ihm also sehr geschmeckt zu haben 😉

Sollten ein paar Knödel übrig sein, einfach in Streifen schneiden und leicht anbraten, wenn man doch wieder Hunger bekommt. Das schmeckt auch sehr lecker.

Guten Appetit

Eure @kischtrine

Sommerlicher Nudelsalat

Nachdem es letzte Woche einen kleinen Krimi zu lesen gab, möchte ich heute wieder was Foodiges schreiben.

Ich habe das Rezept vor einigen Jahren bei chefkoch.de gefunden, als ich nach einem Nudelsalat suchte, der nicht so schwer ist und auch bei sommerlichen Temperaturen mundet. Und er kam auch immer gut bei den Anderen an.

 

 

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Ihr braucht für 4 Portionen:

250 g Nudeln

150 g Lauch

1 (roter) Apfel

1 EL Zitronensaft

1 kl. Dose Ananasstücke

1 Zwiebel

150 g Rucola

150 g Miracel Whip

1 Becher Naturjoghurt

1 EL Curry

1 EL Zucker

Salz

Pfeffer

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Erst mal das Nudelwasser zum Kochen bringen.

Nebenher kann man schön die anderen Vorbereitungen treffen. Das heisst:

Zwiebeln schälen und in Würfel schneiden. Ich habe meistens Schalotten zu Hause, da es sie im Gegensatz zu den Zwiebel-Kilosäcken in kleineren Portionen zu kaufen gibt, und auch von der Größe für ne Singleportion super ausreichen. Ebenfalls geben sie dem Salat noch ein paar Farbakzente sonst ist er doch recht gelb.

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Inzwischen müsste das Nudelwasser kochen. Also flugs die Nudeln rein schmeissen.

Nun den Lauch waschen. In der Schule damals hab ich gelernt (ja, ich kann mich sogar noch dran erinnern), dass man die Lauchstange der Länge nach auf- aber nicht durchschneiden sollte und ihn dann unter laufendem Wasser super waschen kann. Funktioniert auch einwandfrei. Den Lauch leicht abtropfen lassen und ihn dann in feine Ringe schneiden.

 

Schon nach den Nudeln geschaut? Wenn nicht, gegebenenfalls auch gleich mal umrühren!

Den Apfel unter warmem Wasser gut abwaschen und in Stücke schneiden. Um zu vermeiden, dass der Apfel braun wird, werden die Stücke mit Zitronensaft beträufelt. Auch an den Äpfeln lasse ich hier immer die Schale dran damit etwas mehr Farbe in den Salat kommt.

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Don’t forget the Noodles!

Ananasdose öffnen, Saft abschütten und auffangen. Der wird noch für die Soße gebraucht.

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Ich weiss ja nicht wie schnell ihr seid, aber ich glaube die Nudeln sind jetzt wirklich durch!

Daher das Wasser abschütten, die Nudeln kurz unter kaltes Wasser halten und dann abtropfen und auskühlen lassen.

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Jetzt geht’s an die Soße.

Dazu Miracel Whip, den Joghurt und einen Schuss Ananassaft miteinander vermischen. Ich nehme meist eher das Miracel Whip Balance und mache davon weniger als im Rezept angegeben in die Soße und dafür mehr Joghurt. Das schmeckt meiner Meinung nach auch gut. Aber das müsst ihr nach eurem Geschmack entscheiden. Dann mit Curry, Salz, Pfeffer und Zucker würzig abschmecken. Beim ersten Mal fand ich das mit dem Zucker etwas seltsam, aber es gibt der Soße tatsächlich den letzten Schliff.

Alle Zutaten miteinander vermengen, die Soße dazu geben und kräftig durchrühren.

Zum Schluss den Rucola waschen und zupfen und in den Salat geben. Erst danach nochmal abschmecken, weil der Rucola dem Salat einen ganz besonderen Geschmack verleiht. Auch wenn das Zupfen echt aufwändig ist und man einiges an Geduld mitbringen muss. Es lohnt sich! Erst dadurch wird der Salat so richtig lecker. Und neben gelb-rot auch noch etwas grün.

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Der Salat sollte nun ca. 2 Stunden durchziehen. Wenn der Salat länger steht, sollte man den Rucola erst kurz vor dem Servieren dazu tun, da er sonst etwas matschig wird.

So. Nun wünsch ich Euch guten Appetit!

 

 

Das Rezept findet ihr auch hier .