Lieblings-Nussecken

Liebe Lesende,

Heute möchte ich Euch ein Nussecken-Rezept vorstellen, das meine Mutter macht seit ich denken kann. Und ich liebe sie (also die Nussecken). Zum Glück gibt es die nicht so oft 😀 Wegen der Nussecken gab es sogar schon ein Wettrennen um die letzten Stücke, damals als ich noch jung war 🙂

Aber da ich Euch ja gerne mag, verrate ich Euch nun das Rezept in aller Öffentlichkeit.

 

Ihr braucht für ein Backblech:

Für den Teig:

300 g Mehl

100 g Zucker

1 Teelöffel Backpulver

1 Päckchen Vanillezucker

2 Eier

125 g weiche Butter

Für den Nussbelag:

200 g Butter

200g Zucker

5 EL Rum oder Wasser

200g Kokosraspel

200g Gemahlene Haselnüsse

1 Päckchen Vanillezucker

5 EL Marmelade (vorzugsweise Pfirsich oder Aprikose)

200g Kuvertüre/Schokolade

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Die Butter nehmt ihr am Besten einige Zeit vorher aus dem Kühlschrank, damit sie gut knetbar ist. Ich nehme meist nur 70g Zucker und finde es noch süß genug. Alle Zutaten in eine Schüssel geben und am Besten von Hand einen Mürbteig daraus kneten, der nicht mehr klebrig ist. Wenn er noch klebrig sein sollte, etwas Mehl dazu geben. Bis die Nussmasse fertig ist, in den Kühlschrank legen.

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Für die Nussmasse, die Butter in einem Topf schmelzen, Zucker (auch hier reicht weniger Zucker für meinen Geschmack. Ich nehme meistens nur 150 g), Vanillezucker und 5 EL Wasser/Rum dazu geben und aufkochen lassen. Dabei immer umrühren. Kokosraspel und Haselnüsse dazu geben, gut vermengen. Dann abkühlen lassen.

Den Backofen auf 180 °C vorheizen.

Den Mürbteig auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech ausrollen. Marmelade darauf geben und die Nussmasse darauf verteilen.

Dann das Ganze in den Backofen geben, und je nach Backofen 20-30 Min. backen, bis die Nussmasse braun wird. Die Masse dunkelt oft noch ein bisschen nach.  Dann gut abkühlen lassen.

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Dann die Platte in Quadrate, und diese dann diagonal zu Dreiecken schneiden. Mit dem Schneiden auf jeden Fall warten bis es ganz kalt ist, da sonst die Nussmasse gerne vom Teig bröckelt.

Zum Schluss Schokolade/Kuvertüre auf die Ecken geben. Feddisch 🙂  (Ich mach die Nussecken erst morgen fertig, daher noch keine Fotos der fertigen Nussecken. Die werden aber nachgeliefert!)

Lasst sie Euch schmecken.

Eure

@kischtrine

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Ostertorte 2014

Liebe Lesenden,

Heute nur ein kurzer Beitrag, die Zeit war irgendwie viel zu schnell um diese Woche und vor allem heute.

Ich bin in unserer Familie ja die Tortenbeauftragte, daher gab es auch zu Ostern wieder eine Torte von mir. Dieses Jahr war es eine Torte, die recht einfach zu  machen ist.

Dazu hab ich einen weissen Biskuit gemacht und einen Tag vor der Zubereitung Schokolade in Sahne aufgeschmolzen. Dies war eine neue Methode für mich und ich war recht skeptisch ob das funktionieren würde die Schokosahne am nächsten Tag aufzuschlagen, aber es klappte tatsächlich und schmeckte sehr lecker. Ebenso habe ich die Erdbeeren auch schon einen Tag vorher geschnitten und mit ein bisschen Zucker angereichert, da hab ich den entstandenen Erdbeersaft auf dem Biskuitboden verteilt, sodass der Boden etwas saftiger wurde. Ich hatte bedenken, dass die Schokosahne zu süß sein könnte, jedoch war die Kombination mit den Erdbeeren und dem Biskuit genau richtig. Sowohl die Erwachsenen als auch die Kinder mochten die Torte sehr gerne.

Nun eine kurze Bildanleitung für die Torte.

Guten Appetit

Eure @kischtrine

Malakofftorte

Liebe Lesenden,

Heute stelle ich ein Rezept vor, das ich vor einiger Zeit mal von meiner Tante bekommen habe. Immer wieder wird die Torte von meiner Familie zu speziellen Anlässen gewünscht und ich muss sagen sie ist auch sehr lecker.

Es handelt sich hierbei also um eine Art Familienrezept für eine Malakofftorte, die ihr am Besten mindestens 1 Tag vor dem Verzehr zubereiten solltet, damit sie gut durch ziehen kann.

Ihr braucht für den Tortenboden:

5 Eier

150 g Zucker (Ich nehme meistens etwas weniger)

75 g Mehl

75 g Speisestärke

Für die Füllung braucht ihr:

1/4 l Milch

1 Dose Ananas

Saft aus der Ananasdose

2 Eier

2 EL Speisestärke

200 g Butter

150 g Puderzucker (Auch hier nehm ich meist etwas weniger)

Rum

Löffelbiskuit

Zum Verzieren:

250 ml Sahne

ggf. Sahnesteif

Ananasstückchen

Ich mache immer zuerst den Pudding, den man für die Creme benötigt, damit er schön auskühlen kann. Dazu  braucht ihr die 2 Eier, die Speisestärke, den Ananassaft und den 1/4 l Milch. Die Eier, die Speisestärke und 1/4 des Ananassafts rührt ihr zu einer klümpchenfreien Masse an. Die Milch bringt ihr zum Kochen. Dann rührt ihr die Eiermasse mit einem Schneebesen zügig in die kochende Milch. Lasst den Pudding unter kräftigem Rühren kurz aufkochen und nehmt ihn dann von der Herdplatte. Hier müsst ihr wirklich aufpassen, dass es keine Klümpchen gibt. Dann lasst ihr den Pudding auskühlen. Damit sich keine Haut bildet, streue ich immer etwas Zucker auf den Pudding.

Jetzt  den Backofen auf 180°C vorheizen.

Nun könnt ihr den Biskuitteig machen. Dazu schlagt ihr die Eier und den Zucker sehr schaumig auf. Speisestärke und Mehl könnt ihr dann gesiebt vorsichtig unter die Eiermasse heben. Auch hier darauf achten, dass keine Mehlklümpchen im Teig sind und nicht zu fest rühren, damit der Teig nicht zu sehr zusammen fällt.
Anschliessend füllt ihr den Teig in eine gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Springform und stellt ihn für 30-40 Min.  in den Backofen. Danach lasst ihr den Biskuit auskühlen und schneidet ihn wie in diesem Rezept bereits beschrieben  einmal in der Mitte durch.

Während der Teig vor sich hin backt, könnt ihr schon einmal anfangen die Ananas in feine Stücke zu schneiden. Prüft auch mal wie kalt der Pudding inzwischen ist. Wenn der Pudding kalt ist, verrührt ihr die Butter mit dem Puderzucker und rührt langsam den Pudding unter. Leider gerinnt bei mir diese Masse dann immer auf Grund der Säure im Ananassaft. Dies tut dem Geschmack zwar keinerlei Abbruch, es sieht aber nicht so schön aus. Ich hab leider noch keinen Trick gefunden wie sich das verhindern lässt. Solltet ihr einen Tipp haben, meldet Euch bitte bei mir 🙂

Nun nehmt ihr am Besten einen Tortenring zu Hilfe. Legt die eine Hälfte des Tortenbodens auf eine Tortenplatte und setzt den Tortenring um den Biskuitboden. Darauf träufelt ihr etwas vom Rum. Nicht zu viel, da der Teig sonst zu matschig wird. Dann gebt ihr einen Teil der Ananasstückchen auf dem Tortenboden und verstreicht dann die Hälfte der Creme darauf. Wenn ihr die Torte mit Ananasstücken verzieren wollt, legt Euch ein paar Ananansstücke zurück. Solltet ihr noch Ananassaft haben gebt diesen in einen Teller und macht noch etwas Rum dazu. Nun wendet ihr darin kurz die Löffelbiskuits und gebt diese dann auf die 1. Cremeschicht. Jetzt kommen noch einmal Ananas und Creme darauf. Zum Schluss setzt ihr die zweite Hälfte des Biskuitbodens darauf. Nun stellt ihr das Ganze am Besten 1-2 Stunden kalt. Im nächsten Schritt fahrt ihr am Besten mit einer Palette zwischen Tortenring und Torte entlang um diese zu lösen. Dann entfernt ihr den Tortenring. (Vielleicht klebt ja noch was dran und ihr könnt schon mal n bisschen Probierenn 😉 )

Dann geht es darum die Torte zu verzieren. Schlagt dazu die Sahne am Besten mit etwas Sahnesteif fest und gebt sie auf die Torte. Je nachdem wie ihr die Torte verzieren wollt macht ihr ein paar Sahnetupfen, Schokoornamente und/oder Ananasstücke darauf. Aber da könnt ihr ja eure eigene Kreativität ausleben. Meine Torte sah letztes Mal so aus:

Nun stellt ihr die Torte am besten in den Kühlschrank oder einen kühlen Raum und wenn möglich lasst ihr sie einen Tag lang durch ziehen.

Nun wünsch ich Euch guten Appetit und freue mich für Euch über die vielen Komplimente, die ihr für diese Torte ernten werdet 😉

Eure

@kischtrine

Knackige Pralinen

Liebe Lesenden,

Es ist mal wieder kurz vor Weihnachten und wie jedes Jahr mach ich keine Weihnachtsplätzchen sondern ich bin für die Pralinen zuständig. In unserer Familie ist es immer so, dass jeder ein paar Plätzchen oder Pralinen macht und wir dann quasi durch  mischen, sodass jeder von allen Plätzchen und Pralinen ein paar hat.

Meine Freundinnen hatten mir zum Geburtstag ein Buch mit Pralinenrezepten geschenkt und daraus sollte es dieses Mal eine Sorte Pralinen geben, um meiner Familie mal etwas Neues zu präsentieren.

Meine Wahl fiel auf die Nuss Krokant Pralinen mit Marzipan. Gleich vorweg: Das Tolle an Ihnen ist, dass sie weich sind aber zwischendrin knackig, knusprige Karamelstückchen für das gewisse Etwas sorgen. (Ich musste die Pralinen ziemlich schnell weg packen, sonst hätte meine Familie nicht mehr viel davon abbekommen 😀 )

Ihr braucht für die Pralinen:

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50 g Einmachzucker

100 g ganze Haselnüsse

300 g Marzipanrohmasse

1 TL Zimtpulver (wenn ihr es nicht so gerne zimtig mögt nur einen halben)

170 g Zartbitterkuvertüre

Zuerst macht ihr die Haselnüsse auf ein mit Backpapier belegtes Backblech und schiebt es bei 100°C für ca. 10 Minuten in den Backofen, damit sich die Schale leichter lösen lässt. Nehmt die Nüsse aus dem Backofen, legt sie auf ein Geschirrtuch und reibt sie dann zwischen Euren Händen, damit sich die Haut ablöst. Sollte es beim ersten Mal nicht funktionieren, die Nüsse einfach noch einmal für ein paar Minuten in den Backofen stecken.

Dann gebt ihr den Zucker in einen Topf oder eine Pfanne und lasst ihn ohne umzurühren hell karamellisieren. Dann gebt ihr die Nüsse dazu und rührt sie in das Karamell ein, sodass sie mit Karamell bedeckt sind. Dann gebt ihr die Karamellnüsse entweder auf einen mit Öl eingestrichenen Teller oder auf einen mit Backpapier belegten Teller und streicht die Nüsse flach darauf aus und lasst sie auskühlen. Den Topf mit Karamell lasst ihr etwas auskühlen und gebt dann kaltes Wasser rein. So löst sich das Karamell am Schnellsten und besten auf, ohne dass ihr groß schrubben müsst.

In der Zwischenzeit könnt ihr ja schon einmal das Marzipan mit dem Zimt verkneten. Beim Arbeiten mit Marzipan immer dran denken. Je sauberer die Werkzeuge, Brettchen, Hände usw. sind, desto weniger klebt er an eben den selben.

Wenn die Nüsse ausgekühlt sind, zerkleinert ihr sie entweder mit dem Blitzhacker oder aber ihr packt sie in einen Gefrierbeutel und wälzt so lange mit dem Nudelholz darüber bis sie in kleine Stücke zerbrochen sind. Etwa 2/3 der Nüsse knetet ihr dann in den Zimt-Marzipan ein. Das Ganze packt ihr in Frischhaltefolie und lasst es mindestens eine Stunde bei Raumtemperatur ruhen.

Nun lasst ihr die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen. Ich mach das immer recht unkompliziert. Ich achte meistens nur darauf, dass das Wasser nicht kocht, weil es der Schokolade zu heiss wird. Jedoch legen manche etwas mehr Wert darauf, dass die Schokolade richtig temperiert (zu diesem Thema gibts Youtube Videos und weitere Beiträge im Internet, sollte Euch das näher interessieren) ist. Ich habe dann die Marzipanmasse in 4 Teile geteilt, habe daraus Würste geformt und diese dann in mundgerechte Scheiben geschnitten. Achtet darauf, dass sie nicht zu groß werden, es sollen Pralinen werden, die lecker sind und nicht den ganzen Mund voll stopfen. Meiner Erfahrung nach sind zu große Pralinen vielen Leuten schnell zu mächtig. Diese Scheiben habe ich dann zu Kugeln geformt und habe diese mit dem Handteller etwas platt gedrückt.

Jetzt kommt der schokoladige Teil. Ich habe die Pralinen dann mit einer Gabel in das Schokobad getaucht und habe sie auf ein mit Backpapier belegtes Bretchen gelegt. Das letzte Drittel des Haselnusskrokants habe ich dann zur Deko auf die Pralinen gestreut. So. Nun habt ihr es geschafft, und ihr könnt Euch oder Andere mit den tollen Pralinen beglücken.

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Lasst es Euch schmecken!

Eure

@kischtrine

Rezepteordner selbst gemacht

Immer wieder schaue ich meiner Mutter über die Schulter wie sie kocht oder Rezpte meiner Oma ausprobiert. Ebenso drucke ich immer wieder Rezepte aus dem Internet aus, oder schreibe sie aus den Kochbüchern meiner Mutter ab. Wo hin mit den ganzen Zettel?

Ich hatte schon früher in der Schule immer das Bedürfnis die langweiligen Ordner etwas zu verschönern, so habe ich mich vor einigen Wochen aufgerafft und habe einen Ordner für meine Rezepte zusammen gestellt.

Zuerst habe ich aus Zeitschriften schöne Fotos raus gesucht und habe diese auf dem Ordner verteilt, dann habe ich sie fest geklebt. Für die Beschriftung habe ich ein schönes Papier ausgesucht und es beschriftet (das war mit das Schwerste bei meiner Sauklaue). Zum Schluss habe ich dann die durchsichtige Folie darüber geklebt.

Irgendwann wird es bestimmt auch noch ein Register geben, was bei der Menge an Rezepten vielleicht hilfreich sein könnte.

Eure @kischtrine

Zwetschgenknödel wie Oma sie immer machte

Am Wochenende habe ich meine Mutter besucht. Immer im Herbst wünscht sich die ganze Familie, dass sie Zwetschgenknödel macht. Genau wie Oma damals. Und dieses Wochenende hat sie uns den Wunsch erfüllt und ich habe geholfen und dabei auch ein bisschen was gelernt.

In unserer Familie werden Zwetschgenknödel seit je her mit Hefeteig gemacht. Kartoffelteig mag irgendwie keiner von uns so richtig. Dazu gibt es geröstete Semmelbrösel und wer mag streut auch noch etwas Zucker darüber. Den Hefeteig hat meine Mutter gleich am Morgen gemacht, noch bevor ich überhaupt wach war. Daher hier nur kurz das Rezept.

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Für den Hefeteig für ca. 30 Knödel bzw. 3-4 Personen braucht ihr:

6 gestr. EL Zucker

2-3 Eier

6-7 EL Öl

ca. 1/4 l Milch

1/2 TL Salz

etwas geriebene Zitronenschale

500 g Mehl

20 g Hefe

Zucker, Eier, Öl, die Hälfte der Milch und das Salz in eine Schüssel geben und gut verrühren. Nun das Mehl dazu geben und die Hefe darauf bröckeln bevor ihr die Masse mit Knethaken vermengt. Sollte der Teig zu fest sein noch etwas von der Milch dazu geben. Der Teig muss schön weich sein, daher gut vermischen und rühren. Nun ein Geschirrtuch über die Schüssel legen und den Teig im Warmen gehen lassen und darauf achten, dass er keinen kalten Zug abbekommt (also nicht vor dem geöffneten Fenster stehen lassen oder sowas).

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Hefeteig, der in der Schüssel auf geht. Sehr sogar. 🙂

Wir haben den Teig ca. ne Stunde gehen lassen, dann habe ich ihn noch mal etwas durchgeknetet und wieder in die Schüssel gegeben. In der Zwischenzeit hab ich angefangen die Zwetschgen zu entkernen und die Semmelbrösel zu rösten. Dazu ca. 70g Butter in einer Pfanne zergehen lassen und dann die Semmelbrösel leicht anrösten. Aufpassen, dass sie nicht zu dunkel werden.

Wenn der Teig wieder gut aufgegangen ist, setzt ihr nun Wasser auf. Nehmt am besten einen großen Topf, damit ihr möglichst viele Knödel darin kochen könnt. Füllt nun so viel Wasser hinein, dass es ca. 15-20 cm hoch steht und gebt eine größere Prise Salz hinein. Dies bringt ihr zum Kochen. Bis es kocht, könnt ihr nun schon die ersten Knödel vorbereiten. Achtet darauf nicht zu viel Teig zu nehmen. Aber so viel, dass eine Zwetschge völlig mit Teig bedeckt ist. Es ist wichtig, dass kein Loch im Teig ist.

Bis sie in den Topf kommen, geht der Teig rund um die Zwetschge dann auch nochmal etwas auf. Sobald das Wasser kocht gebt ihr die Knödel hinein. Es sollte genügend Platz bleiben, dass sie auf gehen können ohne aneinander zu pappen. Die Temperatur herunter schalten, sodass das Wasser später nur noch köchelt. Sobald ihr die Knödel hinein getan habt, müsst ihr einen Deckel auf den Topf tun. Es ist wichtig, dass ihr ihn nun für die nächsten 12 Minuten nicht anhebt, damit die Knödel gut gekocht werden ohne zusammen zu fallen.

Wenn die ca. 12 Minuten vorbei sind, holt ihr die Knödel am besten mit einem Sieb aus dem Topf heraus. Ihr müsst sie dann sofort mit 2 Gabeln aufreissen, damit sie nicht zu sehr zusammen fallen. Am Besten macht ihr das zu zweit. Da die Knödel ja auf Grund der Menge in Etappen gekocht werden, haben wir den Backofen auf ca. 80 Grad aufgeheizt und haben die Knödel dann in eine Auflaufform gegeben und diese in den Backofen gestellt um die Knödel warm zu halten. Natürlich schmecken sie aber frisch aus dem Topf am Besten.

Wir hatten einige ziemlich saure Zwetschgen dabei, während des Kochens verlieren sie wohl jedoch etwas ihre Säure, und wenn man die Knödel dann mit Semmelbröseln und etwas Zucker bestreut, schmecken sie sehr sehr lecker.

Herauszufinden wieviele Knödel ihr braucht ist sehr schwierig. Mein Bruder und mein Neffe haben zwischen 10 und 12 verdrückt, mein Schwager hat nur 9 geschafft, und meine Mutter und ich haben ca. 7 Stück gegessen. Als mein Neffe nach 7 Stück meinte, er habe keinen Hunger mehr hatten wir kurz bedenken, was wir mit den vielen Knödeln noch tun sollten, die da übrig waren, aber er angelte sich nach und nach noch einen und noch einen, sodass er dann 13 Stück gegessen hat. Es scheint ihm also sehr geschmeckt zu haben 😉

Sollten ein paar Knödel übrig sein, einfach in Streifen schneiden und leicht anbraten, wenn man doch wieder Hunger bekommt. Das schmeckt auch sehr lecker.

Guten Appetit

Eure @kischtrine

Ein Einschulungskuchen

Zu Familienfeiern, Geburtstagen oder Ähnlichem backe ich gerne Kuchen oder Torten.

Dieses Jahr konnte ich meiner Patentochter leider keinen Kuchen zum Geburtstag backen, daher nutzte ich die Gelegenheit ihr eine kleine Freude zur Einschulung zu bereiten. Da ich kaum Zeit hatte musste es ein schnelles Rezept sein. Dieses habe ich auf chefkoch.de gefunden und habe es aber ein bisschen abgewandelt.

 

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Das Rezept zu meiner leicht abgewandelten Variante sieht so aus:

Zutaten

5 Eier (getrennt)

1 Prise Salz

150 g Zucker

2 Pck. Vanillezucker

200 g geschmacksneutrales Öl

200 g Saure Sahne

360 g Mehl

1 Pck. Backpulver

100 g (Aprikosen-) Marmelade

Zum Verzieren

250 g Kuvertüre (weiss)

50 g Butter

200 g Marzipan

Puderzucker nach Bedarf

Lebensmittelfarbe

 

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Da der Kuchen recht schnell zusammen gerührt ist am Besten gleich den Backofen bei 175° C vorheizen. Ich habe Backpapier in meiner Springform genutzt, jedoch kann man sie natürlich auch ausfetten und mehlen.

Dann das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Am Besten geht das meiner Meinung nach in einem hohen Gefäß. Bei 5 Eiweißen habe ich auch nicht alle auf einmal steif geschlagen, sonst hätte das nicht in die Schüssel gepasst. Wenn ich das Gefühl habe der Schnee ist fertig, mache ich immer den „Kopfüber-Test“ um sicher zu sein, dass der Eischnee fest genug ist. Dabei aber Vorsicht walten lassen 🙂

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Danach den Zucker, den Vanillezucker, das Öl, die saure Sahne, das Mehl und das Backpulver zu einem geschmeidigen Teig verrühren und den Eischnee vorsichtig unterheben.

Dann füllt ihr den Teig in die Springform ein und gebt ihn für ca. 50 Min. in den Backofen.

Je nach Backofen vielleicht schon mal 10 Minuten vorher ins Backrohr schauen und die Stäbchenprobe machen. Wenn der Kuchen durch ist, 10 Minuten in der Springform auskühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter stürzen und erkalten lassen.

 

Wenn der Kuchen abgekühlt ist, einmal horizontal in der Mitte durchschneiden. Ich schneide dazu immer nur den Rand an, nehme dann einen etwas dickeren Faden fädle ihn in den Schnitt rundum, nehme die Enden über kreuz und ziehe daran. So wird der Kuchen relativ gleichmäßig geteilt. Dann eine Hälfte mit Marmelade bestreichen und den Kuchen wieder zusammen setzen.

Ich habe den Kuchen dann mit Kuvertüre und Marzipan verziert. Ich hatte vergessen der Kuvertüre Butter unter zu rühren, daher war es schwierig den Kuchen zu zerschneiden ohne, dass alles in Stücke krümelte.  Daher lasst ihr die Kuvertüre am Besten zusammen mit der Butter im Wasserbad schmelzen. Das macht die Kuvertüre weicher und es geht besser zu schneiden. Dann den Kuchen damit bestreichen. Mit der weissen Kuvertüre habe ich 2 Schichten gemacht, da sonst der Kuchenteig zu sehr durchgescheint hätte.

 

Danach habe ich noch Marzipan genommen und mit Lebensmittelfarben eingefärbt. Zur Verarbeitung des Marzipans ist es wichtig mit sauberen Unterlagen und Messern usw. zu arbeiten, dann klebt es auch nicht so an. Zum Kneten hab ich ne Silikonunterlage genommen, hat super funktioniert. Wenn ihr das nicht habt, könnt ihr auch Frischhalte- oder Alufolie um ein Brett wickeln, das geht auch recht gut. Um dem Kleben an den Händen entgegen zu wirken könnt ihr auch Puderzucker nehmen und diesen einkneten.

 

Das Rezept fand ich super lecker und saftig. Der Kuchen wird recht hoch und wäre daher sogar als Tortenboden geeignet und könnte sogar in 3 Teile geschnitten werden. Das Tolle daran war auch, dass er nach 3 Tagen immer noch sehr gut und recht frisch geschmeckt hat.

Das originale Rezept ist mir 200 g Zucker, und obwohl ich selbst schon weniger Zucker genommen hatte, war es mir in Verbindung mit der Marmelade zu süß, daher die Reduktion in meiner Variante.

Dank der Verzierung habe ich leuchtende Kinderaugen geerntet, da ist man doch manchmal auch ganz gerne Patentante 🙂

 

Das Original-Rezept für den „Heller saure Sahne-Kuchen“ findet ihr hier