Vor jedem Barcamp die gleiche Frage – Was für eine Session könnte ich halten?

Liebe Lesende,

Seit ich letztes Jahr Gefallen an den Barcamps gefunden habe (lest dazu meinen Beitrag vom Barcamp Bodensee 2014 ), besuchte ich nun schon Einige von ihnen. Und da diese immer auf das Mitmachen der einzelnen Personen angewiesen sind, stellt sich mir jedes Mal die gleiche Frage: „Was für eine Session könnte ich halten?“. Ich hab eigentlich regelrecht schon ein schlechtes Gewissen wenn ich im Raum sitze und das Gefühl habe ausser dem „mit-anpacken“ keinen Beitrag leisten zu können. Dieses Jahr auf dem Barcamp Bodensee hat mich Thomas Gemperle davon überzeugt (um nicht zu sagen „überredet“) mit ihm zusammen eine Session über das Ironblogging zu halten. Und es tat auch tatsächlich nicht weh! Ob es auch Alleine nicht weh tut, weiss ich allerdings nicht 😉 Jedoch überlege ich immer und immer wieder vor einem Barcamp, und es fällt mir kein Thema ein, das ich in einer Session behandeln könnte. Ich kenne mich in keinem Gebiet so gut aus, als dass jemand von meiner Erfahrung und meinem Wissen profitieren könnte. Und ich wüsste nicht über was ich mit Anderen diskutieren könnte, was vielleicht von Interesse sein könnte. Und auch während ich den Beitrag schreibe fühle ich mich eher ratlos. Es scheint, als bleibt mir auch beim Barcamp Stuttgart nichts anderes übrig als mich nur in die Helferlisten einzutragen und so meinen kleinen Beitrag zu leisten. Aber das ist immerhin besser als Nichts.

 

Eure

@kischtrine

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Schullandheim Reloaded – Barcamp Bodensee

Liebe Lesende,

Es war mal wieder so weit: Barcamp Bodensee!

Ich habe mich schon seit Wochen darauf gefreut und ich wurde nicht enttäuscht. Dieses Jahr fand das Barcamp in Friedrichshafen statt. Es war mein 2. Barcamp und es war toll. Was gewiss nicht nur der tollen Location zu verdanken war. Die Zeppelin Universität liegt nämlich direkt am See und somit in traumhafter Lage.

Bei einem Barcamp geht es nicht darum zu lernen wie man Cocktails mixt oder dass man besonders viel trinkt, wie der Name vermuten lässt, es geht eher darum Wissen zu teilen und mit Menschen in Kontakt zu treten und ins Gespräch zu kommen. Eine ziemlich gute 1 1/2 minütige Einführung gibt es von lightwerk auf Youtube zu sehen.

 

Ihr seht also, es kann, muss aber nichts mit Getränken zu tun haben.

Dieses Jahr wusste ich ja bereits was auf mich zu kommt. Aber letztes Jahr hatte ich schon Bedenken ob so ein Barcamp überhaupt etwas für mich ist. Ich bin zwar viel im Internet unterwegs und auf Twitter sehr aktiv. Aber trotzdem habe ich nichts mit Programmierung oder irgendwelchen IT Themen zu tun. Daher hatte ich Angst, dass es für mich keine relevanten Themen geben und ich mich doch sehr langweilen würde. Diese Angst kann ich Jedem nehmen!

Es hilft bestimmt zu wissen was Twitter (meinem Gefühl nach auch das Hauptkommunikationsmittel auf einem Barcamp) ist und wie das Internet funktioniert, da es in den Gesprächen doch immer wieder auch vor kommt, dass „Fachbegriffe“ benutzt werden. Jedoch war es bei mir immer so, dass Fragen zu jeglichen Themen bereitwillig beantwortet wurden, ohne dass ich schief angeschaut wurde.

Wie gesagt bin ich selbst eher nicht aus dem technischen Bereich, jedoch habe ich bislang immer Sessions gefunden, die mich ansprachen. Dieses Jahr ging es z.B. einmal um Vorsorgedokumente (Patientenverfügung/Vorsorgevollmacht), wir haben uns über Dialekte und was diese uns bedeuten unterhalten. Es ging um Foursquare und die Abspaltung der Swarm-App. Und eine Session handelte z.B. vom Aufräumen und Entrümpeln. Nicht zu vergessen ist natürlich das #sweetup bei dem Süßigkeiten verköstigt werden (genau mein Ding :-)). Ihr seht es ist wirklich für Jeden etwas dabei. Und sollte es zu einer Zeit mal kein interessantes Thema geben, kann man sich immer noch draussen hin setzen und sich mit den anderen Leuten unterhalten, die ebenfalls eine Pause einlegen. Es wird bestimmt nicht langweilig und niemand wird zu irgendwas gezwungen!

Vor allem aber geht es wirklich darum Menschen zu treffen.

Mit ca. 90-100 Teilnehmern war das Barcamp dieses Jahr sehr familiär und es war einfach, sich während und nach den Sessions zu unterhalten und Spaß miteinander zu haben. Ich selbst würde mich nicht unbedingt als jemanden bezeichnen, der einfach auf Menschen zu geht und Leute anspricht, trotzdem habe ich auf den beiden Barcamps schon viele, nette Menschen kennengelernt. Es ist einfach in den Sessions zu diskutieren und mit dem Einen oder Anderen kann man dann auch danach noch in ein Gespräch einsteigen. Man hat ja bereits ein gemeinsames Thema.

Die @purplegreen183 war dieses Jahr auch zum ersten Mal dabei und sie meinte, dass es ja ein bisschen wie ein Schullandheim Aufenthalt sei. Total locker und unter netten Menschen, mit etwas Input. Und da man auch Abends nach den Sessions noch etwas zusammen sitzt auch etwas übermüdet 😉

Und ich muss sagen: Sie hat Recht!  (Sie will beim nächsten Mal übrigens auch wieder dabei sein. Es scheint also als sei das ansteckend!)

Das Video oben kann übrigens nur theoretisch beschreiben wie es bei einem Barcamp ist. Man muss es einfach selbst mal erlebt haben. Ich selbst jedenfalls komme immer positiv gestimmt und beschwingt von den Barcamps nach Hause.

Barcamps sind meistens kostenlos und selbst das Essen und die Getränke werden von Sponsoren bezahlt, sodass ihr quasi nur die Anreise und Unterkunftskosten selbst tragen müsst. Barcamps leben aber auch vom Mitmachen. Das heisst jeder sollte, muss aber keine Session halten, und jeder sollte mal beim Helfen mit anpacken. Beim Barcamp Bodensee trägt man sich dazu in „Stundenpläne“ ein und in dieser Zeit übernimmt man eine kleine Aufgabe. Das kann bedeuten die Ankömmlinge am Check-In Schalter zu empfangen, den Kühlschrank mit Getränken zu befüllen, Kaffee zu machen oder einfach mal rum zu laufen und den Müll zusammen zu sammeln. Es gibt in der Regel kein Personal, sodass jeder mit anpackt!

Barcamps gibt es fast überall und ihr findet sie auf Barcamp Liste.de (auch für Österreich und die Schweiz). Hier findet ihr auch Themencamps, die ebenfalls breitgefächert angeboten werden.

Ich habe mir vorgenommen dieses Jahr auf das Barcamp Schweiz zu gehen (wohl leider nur am 24.08.) und auf das Barcamp Stuttgart.

Ich würde mich freuen, den Einen oder Anderen von Euch zu treffen!

 

Eure

@kischtrine

 

PS: Fotos, Tweets, Blogbeiträge usw. findet ihr bei eventifier.com

#tweetupTGKN WM-Tippspiel

Liebe Lesende,

Bald geht ja die WM in Brasilien los, und da kam mir die Idee, man könnte ja ein Tippspiel in illustrer Runde anzetteln.

Ich habe nun auf Kicktipp.de eine Gruppe eingerichtet, bei der ihr Euch registrieren könnt. Ich muss Euch erst frei schalten, damit nicht jeder der Gruppe beitreten kann. Also wäre es toll, wenn ihr vielleicht ne Mailadresse nutzt, aus der ersichtlich ist wer ihr seid, oder ihr schickt mir eine DM, damit ich Euch zuordnen kann.

Die Gruppe heisst zwar #tweetupTGKN jedoch steht es natürlich jedem frei sich anzumelden. Da es auf Twitter aber bereits die Idee gab, das Geld, das zusammen kommt bei einem Treffen den 3 Erstplatzierten zu übergeben und dann gemeinsam zu Essen und zu Trinken, und ich das eigentlich eine sehr schöne Idee finde, wäre es sicher von Vorteil, wenn die Teilnehmer nicht zu weit weg wohnen und tatsächlich die Möglichkeit haben auch zum Treffen zu kommen.

Wie es aber genau mit Tippeinsätzen usw. aussieht würde ich gerne im Forum der Tipprunde besprechen. Solltet ihr vor der Registrierung noch Fragen haben, dann könnt ihr sie mir gerne hier oder via Twitter stellen.

Ich würde mich jedenfalls riesig freuen, wenn ein paar Leute mitmachen würden.

Ebenfalls fänd ich es schön, wenn wir vielleicht mal ein Treffen zu einem Public Viewing schaffen würden, ich denke das würde auch ne Menge Spaß bringen. Aber das kann man dann ja noch sehen und auch doodlen.

Soweit so gut. Nun anmelden!!! 🙂

Eure @kischtrine

Ironblogging Bodensee-Treffen

Liebe Lesenden,

Gestern war der Tag an dem sich die Ironblogger Bodensee getroffen haben um das verdiente Geld zu verprassen, dass sich durch nicht geschriebene Beiträge angesammelt hatte. Einen Großteil der Personen kannte ich schon vom Barcamp Bodensee letztes Jahr und von den Twittertreffen (#pl0gbarKN & #tweetupTGKN), die im Wechsel monatlich stattfinden. Am Tag zuvor hatte schon das #TweetupTGKN stattgefunden, an dem ich leider nicht teilnehmen konnte, jedoch was das Treffen der Ironblogger nicht weniger schön als die sonstigen Zusammenkünfte.

Das Ganze fand im  Holly’s , einer neuen Location in Konstanz statt. Die @frappiri habe ich bereits im Bus dort hin getroffen. Nach einem kurzen Fußweg kamen wir in dem absolut stylischen Laden an und haben schnell den Tisch mit den Ironbloggern gefunden. Nach kurzem Händeschütteln und Vorstellen bei den noch  unbekannten Personen haben wir uns dann an ein Ende des Tisches gesetzt. Der erste Eindruck war sehr gut. Viel Servicepersonal, absolut coole Einrichtung, gemütliche Atmosphäre und der Laden war gut besucht. Allerdings dauerte es etwas, bis wir unser Getränk bestellen konnten. Das Bestellen war insgesamt etwas träge und das Aufteilen und die Effektivität zwischen „Besteller“, „Bringer“ und „Abräumer“ war ein immer mal wieder diskutiertes Thema an unserem Tisch. Im Großen und ganzen war der Service aber OK.

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Die Apfelsaftschorle mit Schaumkrone sorgte für Verwunderung, schmeckte aber sehr gut. Ebenso fanden die Dips mit Brot und Tacos großen Anklang. Mein „Green Curry Bali Style“ war reichlich und mundete sehr.  Es war angenehm scharf und durch die ganzen Erdnüsse war es schön knackig. Reis und Fleisch gab es ausreichend, sodass man von der Portion wirklich satt wurde.

Aber viel wichtiger als das Essen und die Getränke waren die Leute, die da waren. Wir hatten jede Menge Spaß, und es gab den einen oder anderen Moment an dem Tränen gelacht wurden. Der ganze Abend war extrem kurzweilig und auch wenn die Menschen an den Nachbartischen garantiert das eine oder andere Mal überlegt haben was für Freaks wir wohl sein müssen, hatten wir einen amüsanten Abend. Anlass zum Kopfschütteln boten sicherlich die professionellen Ausleuchter wenn Fotos vom Essen gemacht wurden. Während früher jeder verhuscht ein Foto von einem Essen gemacht hat um es als #foodporn online zu stellen, gab es gestern vermehrt Szenen in denen 2 oder mehr Personen die Taschenlampen-App am Handy aktivierten um dem Essens-Fotografen den Teller auszuleuchten.

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@derherrmeier fotografiert seinen Cheesecake

Aber auch das eine oder andere Nicknamen-Outing, die Feststellung, dass sämtliche Möbel und Dekos im Holly’s auch gekauft werden können oder die größenwahnsinnigen Auswüchse der Vorsitzenden des #tweetupTGKN sorgten immer wieder für jede Menge Spaß.

Zum Dessert bestellte ich mir, wie könnte es anders sein: Eine Schwarzwälder Kirsch im Glas, welche ganz gut schmeckte. Nichts geht aber über eine selbstgemachte Schwarzwälder Kirschtorte.

Gegen 00:00 Uhr wurden wir dann zum Zahlen aufgefordert, was sehr schade war, da ich es noch weitere Stunden da ausgehalten hätte. Ich freue mich schon auf weitere Zusammenkünfte in dieser Konstellation, es hat wirklich großen Spaß mit Euch gemacht. Leider bin ich mit ein paar Personen nicht so sehr ins Gespräch gekommen, da ich eher der am Platz-Sitzen-Bleiber bin, und weniger über die Plätze wandere. Ich hoffe auf eine Gelegenheit mit den Anderen ins Gespräch zu kommen, wenn wir uns das nächste Mal sehen. Vielleicht habt ihr ja auch mal Lust auf eines der Twittertreffen zu kommen, das wäre schön 🙂

Vielen Dank für den wundervollen Abend und Danke für die Orga, lieber @oliverg.

Liebe Lesenden, es lohnt sich die ganzen Nerds auch mal live zu erleben. Daher: Geht zu Twittertreffen oder Ähnlichem.

Eure @kischtrine

Rezepteordner selbst gemacht

Immer wieder schaue ich meiner Mutter über die Schulter wie sie kocht oder Rezpte meiner Oma ausprobiert. Ebenso drucke ich immer wieder Rezepte aus dem Internet aus, oder schreibe sie aus den Kochbüchern meiner Mutter ab. Wo hin mit den ganzen Zettel?

Ich hatte schon früher in der Schule immer das Bedürfnis die langweiligen Ordner etwas zu verschönern, so habe ich mich vor einigen Wochen aufgerafft und habe einen Ordner für meine Rezepte zusammen gestellt.

Zuerst habe ich aus Zeitschriften schöne Fotos raus gesucht und habe diese auf dem Ordner verteilt, dann habe ich sie fest geklebt. Für die Beschriftung habe ich ein schönes Papier ausgesucht und es beschriftet (das war mit das Schwerste bei meiner Sauklaue). Zum Schluss habe ich dann die durchsichtige Folie darüber geklebt.

Irgendwann wird es bestimmt auch noch ein Register geben, was bei der Menge an Rezepten vielleicht hilfreich sein könnte.

Eure @kischtrine

20 Tetrapaks + 3 Stunden arbeit = 1 schöne Tasche

Wie Einige meiner Follower schon mitbekommen haben, habe ich diese Woche einen Bastelkurs besucht in dem ich eine Tasche aus Tetrapaks hergestellt habe.

Meine Arbeitskollegin kam vor einigen Monaten auf die Idee, dass wir doch mal zusammen so einen Kurs besuchen könnten und da sie mit der Leiterin befreundet ist, traf sie die Absprachen mit ihr.

Auftrag der Kursleiterin bevor wir diese Tasche anfertigen konnten war: „Bringt 20 leere Tetrapaks mit“.

Öhm ja. Woher nehmen, wenn nicht stehlen? Da ich die Tetra Paks von den „Wellness Tees“ von Pfanner sehr schön finde, dachte ich mir, dass daraus doch bestimmt eine schöne Tasche gebastelt werden könnte. Am liebsten trinke ich den grünen Tee, leider war zu dieser Zeit jedoch hässlich hellblaue Werbung auf einer ganzen Seite des Tetrapaks aufgedruckt, was mich dazu brachte auf eine Andere Sorte auszuweichen. Es sollte „Der Weisse“ werden, den ich noch am schönsten fand, und den man auch gut trinken kann.

Klar war: Ende Juli/Anfang August soll die Bastelei starten. 20 Tetra Paks, das heisst jede Woche mindestens 2 Pack à 2 Liter Tee trinken. Dazu hab ich noch meine Mutter angestiftet, die auch ein paar Liter getrunken hat. Da das Zeug ja auch einiges an Kalorien mit sich bringt. Letztendlich hat der Kurs erst letzte Woche stattgefunden, sodass ich die Paks schon sehr lange zusammen hatte.

Eigentlich war es der Plan Euch hier eine Anleitung zu geben, sodass ihr solche Taschen selbst nachbasteln könnt, doch leider habe ich während des Schreibens gemerkt, dass man dafür routinierter damit sein müsste um es tatsächlich beschreiben zu können. So seht ihr hier nur ein paar Fotos und Inputs über die Entstehung meiner Tasche und natürlich Fotos des Endergebnisses. (Und unter uns: Ich habe Anleitungen dafür im Internet gefunden 😉 )

Der Kurs

Ich traf mich also am Montag mit 3 Kolleginnen und 3 weiteren Frauen im Pläsierchen in Konstanz. Das ist ein kleiner Laden in dem man Selbstgemachtes kaufen kann und wo eben auch Kurse stattfinden in denen man lernt diese Dinge selbst herzustellen.

Im Gepäck die gesammelten Tetrapaks, von denen ich Deckel und Boden abgeschnitten hatte und an der Schweissnaht entlang aufgeschnitten hatte.

IMG_4084Im Laden angekommen habe ich erst mal meine Kolleginnen begrüßt, und habe die Lebkuchen ausgepackt, die ich für die gemütliche Runde gekauft hatte.

Dann ging es ans Werk: Die Tetrapaks wurden an der Schneidemaschine in 3 cm dicke Streifen geschnitten und wenn man ca. 110 dieser Streifen geschnitten hat, klebt man diese mit Klebeband aneinander. Man braucht 18 4er Streifen und 14 3er Streifen.

Wenn man die Streifen zusammengeklebt hat, legt man 4 der langen 4er Streifen nebeneinander und rechts und links davon werden noch 8 3er Streifen hin gelegt. Dann werden die restlichen 4er Streifen mit den bereits gelegten Streifen verwoben und fest gegeneinander gedrückt, sodass ein festes Gewebe entsteht.

Dann werden sämtliche Streifen mit der Schere etwas angespitzt, um sie besser verweben zu können. Dann wird rechts und links der langen 4er Streifen das Gewebe nach oben gebogen und man beginnt die Seitenteile miteinander zu verweben. Da die Pappe meiner Tetrapaks recht dick war, war das wirklich anstrengend und mir taten nach der Aktion ganz schön die Finger weh.

Zum Schluss suchte ich mir noch ein passendes Band für die Henkel aus und dies wurde dann mit speziellen Nieten an der Tasche fest gemacht. Nach ca. 3 Stunden war sie dann also fertig. Und ich muss sagen ich bin überrascht wie robust sie geworden ist. Damit kann man sicher ohne Bedenken ein paar Kilo Zeugs mit sich rumschleppen.

Sie ist für meinen Geschmack etwas rosa geworden (was ja so gar nicht meine Farbe ist), daher denke ich, werde ich noch einen weiteren Kurs besuchen und mir eine Tasche mit anderen Tetrapaks machen. Vielleicht sogar mit ganz unterschiedlichen und nicht alle von der gleichen Sorte. Das sah bei meinen Kolleginnen nämlich auch ganz schick aus.

 

Werbeblock

An dieser Stelle etwas Werbung für den Laden, die haben total coole, selbstgemachte Geschenkartikel, Mützen, Tassen, Kannen, Untersetzer, Tetrapak Taschen usw. Es lohnt sich auf jeden Fall da mal einen Blick rein zu werfen, wenn ihr auf solche Sachen steht.

www.plaesierchen-konstanz.de

Wie eine Schokolade das #tweetupTGKN bewegte

Liebe Lesenden,

Seit einiger Zeit macht ein Video im Netz die Runde, bei dem ein Stück Schokolade aus einer Tafel heraus geschnitten wird, danach aber wieder eine ganze Tafel zusammensetzbar ist. Ich fand das sehr faszinierend und habe erst einmal ein Fakevideo dahinter vermutet. Beim letzten #tweetupTGKN war dies auch kurz Thema und Einige von uns waren sich sicher, dass dieser Trick zu Hause ausprobiert werden müsste.

Hier das besagte Video:

Gesagt, getan. Also begab ich mich einen Tag später auf die Suche nach einer geeigneten Tafel Schokolade. Selbstverständlich NUR für diesen Trick. Ich kaufe sonst ja nie Schokolade. 😉

Ich stieß auf eine Milka Sonderedition; „Verschickst Du Dein letztes Stückchen?“ prangt in großen Lettern auf der Verpackung verschiedener Milkasorten. Welch passender Gag zu dem Anlass, der mich auf die Suche nach der Tafel geschickt hatte. Man könnte ja fast eine Werbeaktion dahinter vermuten 😉

Aber da man laut dem Video Schokoladenstückchen herbeizaubern kann, sollte das Verschicken des letzten Stückchens ja kein Problem mehr darstellen.

Das Experiment

Ich habe mich für eine Milka Noisette entschieden, da sie eine weiche Füllung hat, und ich vermutete, dass sie dann einfacher zu schneiden sein würde.

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Leider hat die Schoki den nach Hauseweg nicht ganz unbeschadet überstanden, was kleinere Schwierigkeiten beim Schneiden der Schokolade mit sich brachte, aber das ist ja nicht weiter schlimm.

Um den Trick zu erklären, habe ich gleich mal Maß genommen. Die Schoki ist zu Beginn ungefähr 15,5 cm lang.

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Zuerst wird von der 2. Reihe zur anderen Seite der 3. Reihe der Tafel geschnitten. Danach in der 1. Spalte vom bereits vorhandenen Schnitt an entlang schneiden. Und dann das oberste Stückchen abtrennen und weg nehmen. Die Schokolade brach bei mir leider trotzdem ich eine weichere Sorte gewählt hatte, aber man erkennt hoffentlich trotzdem, wie es funktioniert.

Nun geht es ja darum wieder eine ganze Tafel daraus zusammen zu setzen. Dies wird wie folgt gemacht:

Dann hat man tatsächlich wie im Video vermeintlich wieder eine ganze Tafel Schokolade vor sich liegen. Nochmal nachgemessen, zeigt sich, dass sie 0,5 cm in der Länge geschrumpft ist. Bei meiner Tafel ist das meiner Meinung nach an den Schnittstellen auch ziemlich gut erkennbar, wo es denn fehlt.

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Aber: Ich kann Milka mein letztes Stückchen schicken, bzw. das fehlende Stück der Sondereditions-Tafel ergänzen. 🙂

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Und hab nun 2 ganze Tafeln, die ich mir auf die Hüften essen kann.    😀

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Bis demnächst

Eure @kischtrine