KitKat Chunky -Peanut Butter

Liebe Lesende,

Heute möchte ich gerne KitKat Chunky Peanut Butter aus Deutschland und England vergleichen. Die @lightblue100 hat mir ein paar leckere Dinge aus England mitgebracht. Unter anderem KitKat mit Erdnuss Butter. Ich liebe ja die Kombi von Schokolade und Erdnuss sehr, sodass ich mich natürlich riesig gefreut habe 🙂 Vielen Dank nochmal an dieser Stelle 🙂

Es gibt inzwischen diese Kombi auch in Deutschland, sodass ich es zum Anlass nehme die beiden Produkte zu vergleichen.  Rein äusserlich sind sie schon sehr unterschiedlich gestaltet und mir persönlich gefällt die Aufmachung des englischen Produkts (unten) besser als des deutschen.

kitkat

Der Riegel selbst sieht äusserlich identisch aus. Ein Riegel aus England hat ganze 1kcal mehr als der aus Deutschland! Die Zusammensetzung lt. Zutatenliste unterscheidet sich jedoch nur unwesentlich voneinander. In beiden 19% Erdnusscreme und 60 % Schokolade.

Beim Aufschneiden des Riegels fiel mir zuerst gar nicht auf, dass die Creme des englischen Kitkats (rechts) zwischen den Waffeln wesentlich heller ist als die des deutschen Kitkats. Das macht wohl dann auch den Geschmacksunterschied aus. Das deutsche Kitkat empfinde ich als ein bisschen weniger süß, was mir persönlich auch besser schmeckt. Die Erdnussbutter Creme oben ist auch bei beiden leicht salzig was ich persönlich super finde.

kitkat (2)

Ich kann also sagen, dass ich die Erdnussbutter Kitkats sehr mag, aber mehr als ein Halbes schafft man kaum, da die extrem stopfen. Aber so hat man länger was davon, ist ja auch gut 😀

Lasst’s Euch schmecken.

Eure

@kischtrine

Schoko-Eier: ein Skandal, der keiner ist

Liebe Lesenden,

Als ich letzte Woche bei Aldi war und bei den leckeren Ostersüßigkeiten stand konnte ich nicht wiederstehen und habe mir eine Ostereiermischung von Moser Roth mitgenommen. Darin befanden sich verschiedene Sorten unter Anderem die Ostereier „Praliné“. Ich habe diese gegessen und habe mich sofort an die Merci Praliné erinnert gefühlt, dachte mir aber nichts weiter dabei.

Dann bin ich diese Woche im Penny an den Ostersüßigkeiten vorbei gelaufen und habe Merci Ostereier entdeckt. Es gibt sie mit Praliné-Füllung. Und als ich mir die Verpackung anschaute, erinnerten mich das abgedruckte Ei stark an die Eier, die ich eben letzte Woche noch von Aldi gegessen hatte. Also ahnte ich, dass wohl hinter Moser Roth auch Merci stecken musste. Darüber musste doch ein Blogbeitrag geschrieben werden. Also packte ich die Merci Ostereier ein und ging wenige Tage danach nochmal zu Aldi um die Moser Roth Eier zu kaufen. Ich dachte einer großen Entdeckung auf der Spur zu sein! Allerdings folge sehr schnell die Ernüchterung. Auf beiden Verpackungen stand die gleiche Adresse in Berlin nur mit unterschiedlichem Firmennamen nämlich einmal „Storck“ und beim anderen Mal „Moser Roth“… Also war das wohl recht klar und Aldi bzw. Merci will nicht vertuschen, dass diese Eier aus dem gleichen Hause kommen. Naja also war die kischtrine keinem Skandal auf der Spur, aber dennoch möchte ich einen Blogbeitrag darüber schreiben. 😉

Die Praliné-Ostereier von Merci haben im Penny Markt 1,99 € gekostet. In der Verpackung befinden sich 105 g  und somit 8 Eier.

Die Ostereier mit Praliné-Füllung von Moser Roth haben bei Aldi Süd 1,49 € gekostet. In einer Packung sind 150 g und 9 Eier enthalten.

Wie ich bereits schrieb, habe ich die Ähnlichkeit der Eier bereits auf der Verpackung gesehen. Aufgefallen sind mir die Verschnörkelungen, die die Eier beider Hersteller haben.

Bei der Verpackung der einzelnen Eier gibt es einen erheblichen Unterschied. Während die Eier von Merci wie Bonbons eingepackt sind, sind die Moser Roth Eier lediglich in bunte Alufolie gewickelt. Die Größe der Eier ist meiner Meinung nach exakt gleich.

Beim Auspacken fällt mir auf, dass die Eier von Merci etwas mehr glänzen als die Eier von Moser Roth (was man auch auf dem Foto unten erkennen kann), was auf eine qualitativ bessere Verarbeitung der Schokolade beim Markenprodukt schliessen lässt. Schokolade wird durch das Temperierverfahren glänzend gemacht, welches recht aufwändig ist. Zumindest wenn man es zu Hause selbst versucht. Ich denke, dass das bei großen Firmen doch etwas professionalisiert ist 😉

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Ich dachte ich könnte durch die Zutatenliste herausfinden ob die Zusammensetzung der beiden Marken gleich ist, jedoch ist es unterschiedlich aufgeschrieben und gelistet, sodass es für mich erst einmal nicht ersichtlich ist. Jedoch lässt die höhere Kalorienzahl bei der Moser Roth Variante darauf schliessen, dass es nicht exakt die gleiche Zusammensetzung ist. 100 g der Eier von Merci haben 605 kcal während die Eier von Moser Roth 611 kcal aufweisen.

Wie bereits geschrieben, enthält die Moser Roth Packung 9 Eier mit 150 g insgesamt. Ein Ei wiegt 16 g und ist somit 4 g schwerer als die Merci Variante. Wenn man die Eier teilt fällt auch sofort auf, dass sich mehr Füllung in den Aldi-Eiern befindet.

Nun zum Geschmack. Wie gesagt fiel mir beim Naschen der Aldi Eier letzte Woche sofort die Ähnlichkeit zu den Merci Riegeln auf. Im direkten Vergleich muss ich sagen, bestätigt sich dies weiter. Geschmacklich sind die Eier extrem ähnlich. Im Biss gibt es einen gewissen Unterschied, die Merci-Eier sind etwas weicher und zarter beim Abbeissen. Dies könnte auch dadurch entstehen, dass die Eier durch weniger Füllmasse nicht so massiv sind. Erst nach mehreren Bissen fiel mir auf, dass sich die Moser Roth Eier im Mund etwas schwerer und nicht so luftig im Mund anfühlen.

Im Gr0ßen und Ganzen möchte ich aber sagen, dass es sich nicht lohnt hier zum Markenprodukt von Storck zu greifen. Meiner Meinung nach schmecken die Aldi-Eier genau so gut, und man hat sogar noch ein Ei mehr für weniger Kosten. Und wenn man nicht zu viele isst, wird einem auch nicht schlecht davon.

(Geschrieben nachdem ich zu viele von den Eiern gegessen habe. So viel zum Thema Fastenzeit! )

Eure @kischtrine

Giandor vs Frigor – Schweizer Schoggi im Test

Liebe Lesenden,

Da ich nur wenige Kilometer von der schweizer Grenze aufgewachsen bin, fuhren wir bereits in meiner Kindheit ein paar Mal im Jahr in die Schweiz um einen Vorrat an schweizer Schokolade (und natürlich anderen Produkten) zu kaufen , mein Patenonkel schenkte mir immer die „rote Giandor“ Schokolade der Firma Frey und ich liebte sie schon damals heiss und innig.

Als wir dann vor ca. 5 Jahren einmal eine Führung (die ganz nebenbei bemerkt sehr zu empfehlen ist) durch die Schokofabrik der Firma Cailler machten,  entdeckte ich eine Schokolade, die meiner bisherigen schweizer Lieblingsschokolade sehr ähnlich sieht. Die „Frigor“ lait Schokolade, ebenfalls rot gehalten. Und auch diese fand ich sehr lecker.

Da ich nun wieder in Grenznähe wohne und ich mich ab und zu auf den Weg in die Supermärkte der Eidgenossen mache, kaufte ich, in Anbetracht des neuen Blogs einfach Beide um sie dann zu vergleichen und Euch vorzustellen. Mit einer Überraschung, die ich hätte auch schon früher bemerken können 🙂 Aber dazu später.

Cailler Schokoladen sind in Deutschland (zumindest stehen die hier in den Regalen) zu erhalten und meiner Meinung nach wesentlich besser als die Lindt Schokolade, die, wie ich finde, zu Unrecht als „die schweizer Schokolade“ in der Werbung angepriesen wird. Die Frey Schokoladen habe ich bisher in Deutschland nur in den Migros Filialen entdeckt, die aber nun meines Wissens nach geschlossen wurden.

Wo habe ich die Schokolade gekauft, und was hat sie gekostet?

Die Giandor Schokolade habe ich in der Migros gekauft. Frey scheint wohl exklusiv Zulieferer der Migros Kette zu sein. Und die Frigor habe ich im Denner geholt. Preislich kaum ein Unterschied:

Giandor: 1,80 CHF (1,46 €)*

Frigor: 1,85 CHF (1,50 €)* Im deutschen Handel habe ich sie für knapp 2 € in den Regalen entdeckt.

* Wechselkurs vom 11.08.13

Beschreibung lt. Hersteller

Da ich bisher davon ausgegangen bin, dass in den Schokoladen das Gleiche drin sein muss da sie sich so ähnlich sehen, habe ich erst im Rahmen dieses Tests überraschenderweise gemerkt, dass die Giandor Schokolade nur mit Mandelcreme gefüllt ist und die Frigor Schokolade eine Füllung aus Mandeln und Haselnüssen hat. Laut der Zutatenliste bestehen aber beide Tafeln aus 11% Haselnuss bzw. Haselnuss und Mandeln. Der Kakaogehalt unterscheidet sich nur um 1%. 36% bei Frigor und 37% bei Giandor.

Verpackung und Aussehen der Schokolade

Wie bereits beschrieben sehen die Verpackungen auf Anhieb der beiden Schokoladen recht ähnlich aus. Was mich annehmen ließ, dass es sich dabei um die gleiche Sorte Schokolade handelt.

IMG_3378 Oben Giandor, unten Frigor

Oben Giandor, unten Frigor

Jedoch wirkt Frigor mit der edler aussehenden Kartonverpackung um einiges hochwertiger. Es fühlt sich auch erst einmal gar nicht nach einer Schokoladenverpackung an. Das finde ich sehr überraschend und auch irgendwie reizvoll.

Öffnet man die Verpackung sieht man auch hier einen Unterschied.

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Während Giandor in dünnes Plastik geschweisst wurde, ist Frigor in sehr schönes Aluminum mit der Aufschrift „Cailler“ verpackt.  Und auf der Kartoninnenseite ist noch ein kleiner Aufdruck, der wohl auf den Genuss der Schokolade vorbereiten soll. Die Kartonverpackung ist auch so konstruiert, dass man sie ganz leicht wieder verschliessen kann.

Auf den ersten Blick sind die Schokoladentafeln gleich groß und sie sind in 12 Stückchen. Jedoch sehen die Tafeln bzw. die Stückchen unterschiedlich aus. Während die Giandor mit tropfenähnlichem Muster verziert ist, ist die Frigor Tafel mit abgerundeten Rechtecken gemustert.

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Farblich sind die gesamten Tafeln fast identisch, jedoch ist die Giandor etwas heller. Bricht man sich ein Stück ab, sieht man auch, kaum einen Unterschied zwischen der Schokoladenhülle und der Füllung. Beides hat in etwa die gleiche Farbe und grenzt sich insgesamt nicht sehr voneinander ab.

Wohingegen bei Frigor die Schokoladenhülle heller ist als die Füllung und man erkennt eine deutlichere Abgrenzung zwischen der Creme und dem Schokoladenmantel.

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Geschmack und Gefühl im Mund

Kommen wir nun zum Eigentlichen: Dem Geschmack der Schoki 🙂

Isst man ein Stückchen Giandor Schokolade hat man das Gefühl sie schmilzt sofort im Mund. Sie ist etwas „ölig“ und hinterlässt einen Schokoladenfilm im ganzen Gaumen. Sodass der Geschmack erst einmal überall ist. Sie ist angenehm mild, süß aber nicht zu süß mit einer leichten Mandelnote, die ich aber nur erkenne, weil ich auch weiss, dass Mandel drin ist. Nach dem Genuss der Schokolade bleibt der Geschmack auch noch eine Weile auf der Zunge.

Beisst man in die Frigor Schokolade fühlt es sich viel weicher an, ein bisschen als ob die Schokolade moussig ist. Der Geschmack ist beissender und im ersten Moment zwar auch etwas „öliger“ jedoch verschwindet dieses Gefühl recht schnell wieder. Nach ein bis zwei Bissen kommt der herbere Geschmack zum Vorschein und die Haselnuss lässt sich meiner Meinung nach erst ganz am Schluss heraus schmecken. Von Mandeln kann ich nichts wahr nehmen. Es bleibt auch nichts im Gaumen und mein Mund fühlt sich trockener an und es bleibt nach dem Genuss ein pelziges Gefühl auf der Zunge. Und der Nachgeschmack ist leicht säuerlich und für meine Begriffe etwas unangenehm.

Fazit

Ehrlich gesagt bin ich ziemlich überrascht, dass ich die von Cailler hergestellte Frigor Schokolade im direkten Vergleich „schlechter“ finde. Mit der Verpackung hat die Frigor auf jeden Fall einige Pluspunkte gewonnen, da sie rein optisch schon einiges her macht. Jedoch ist es am Ende doch der Geschmack der bei einer Schokolade zählt. Wenn ich die Schokoladen nicht im direkten Vergleich gegessen habe, fand ich sie Beide äusserst lecker und hätte beschwören können, dass ich keinen Favoriten feststellen könnte. Jedoch liegt bei mir die Frigor von Frey weiter vorne. Sie entwickelt nicht so einen herben Nachgeschmack, was meiner Meinung nach daran liegen könnte, dass keine Haselnüsse darin verwendet werden. Ebenso bleibt der Geschmack länger im Mund und es entwickelt sich kein pelziges Gefühl auf der Zunge, was ich einen weiteren Pluspunkt finde.

Vor allem habe ich gemerkt, dass es sich lohnt Schokoladen auch mal sehr langsam und genussvoll auf der Zunge zergehen zu lassen um das Gesamtpaket mit zu bekommen. Werde ich in Zukunft öfter mal machen.